Newcomer

Cinderella’s chair

04.02.2011

Cinderella mag sich Ihren Thron anders vorgestellt haben, aber hier geht es der Designerin Anna ter Haar auch weniger um die prinzessinnengerechte Ergonomie des Stuhles, als um die Inszenierung eines Werkstoffes. Um zu zeigen, dass Glas einerseits zerbrechlich sein kann, andererseits aber durchaus einiger Belastung standhält, inszenierte sie transparente Blasen als Teil des Gestells. Wie kleine Parasiten docken sie überall dort an, wo stützendes Gestänge fehlt: Unter der Armlehne oder als Prothese am Bein. Als Protagonisten wählte sie sich klassische Küchenstühle aus Holz, deren banale Ästhetik sie mit Störern bricht, indem sie Stützen versetzt oder neue hinzufügt.
Schon vor zwei Jahren experimentierte die Designerin in ihrer Produktreihe Buitenbeentje mit Materialien, Stühlen und Fremdkörpern, als sie anderen beinlosen Stühlen neue Füße aus Harz verpasste. tp

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