Newcomer

Koshka

14.06.2011

Die Idee für koshka entstand aus einer Marktlücke und einer Passion: die Liebe zu japanischer Mode. Koshka hat sie zu einem Beruf gemacht, indem man junge, im Westen unbekannte japanische Designer weltweit online vermarktet. Welcher Ort als Firmensitz bot sich da besser an als Berlin? Innovativ, die Mieten moderat und immer offen für Experimente. So fanden die Macher von koshka ein Loft in Prenzlauer Berg, das die Designer und Innenarchitekten von kolor studio zu einem Show- und Arbeitsraum für das Start-Up umgestalteten.

Die Räume sollten zahlreiche unterschiedliche Funktionen erfüllen: Büro, Versand, Showroom mit Umkleidekabinen sowie ein Lager. Ein handkoloriertes historisches Foto von japanischen Geishas lieferte die Inspiration für Farben und Texturen. Natürlich sollte alles möglichst wenig kosten und deshalb lag es nahe das Interior aus Sperrmüll und Abbruchmaterialien herzustellen. Entlang der Raumwände sind Kleiderstangen aus recycelten, sich vielfach verzweigenden Wasserleitungen befestigt, an denen jeweils die neueste Kollektion hängt. Sie führen den Besucher um das Zentrum des Raums, wo sich vier Schreibtische und ein Verkaufs- und Packtresen befinden. Mehrere, hintereinander gehängte Stoffwände dienen als Umkleide und als Raumtrennung für den hinteren Lagerbereich. Die Schreibtische bestehen aus jeweils sieben Modulkisten, gefertigt aus alten DDR-Schrankwänden. Die Tischplatten sind zugeschnittene Zimmertüren eines Plattenbaus, deren Oberflächen in Gold und Rosa lackiert wurden. Die einzelnen Kisten lassen sich nach Belieben drehen, versetzen oder mit dem Nachbartisch vertauschen: So entsteht ein nach Belieben erweiterbares, flexibles Bürosystem, das mit koshka mitwachsen wird. um

www.kolor.de
www.koshka.asia

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