Newcomer

Niagara

23.07.2009

Winkende Katzen, Glückskekse, Kung Fu-Anzüge und Tiger Balm: In Chinatown-Geschäften bekommt man fast alles und manchmal sogar noch ein bisschen mehr. Die Designerin Sonja Schaub zumindest fand inmitten des glitzernden Kulturschauspiels die Inspiration für ihren neusten Möbelentwurf: hinterleuchtete Wasserfallbilder im Goldrahmen. Statt im Zeichen des Regenbogen steht ihr Entwurf aber im Zeichen des Minimalismus und setzt die Idee eines Wasserfalls für das Wohnzimmer auf reduzierte Weise um.
Jedes Tischbein ist unterschiedlich breit und wird durch eine leichte Verjüngung in Richtung Boden zum stilisierten Gefälle. Der Tisch ist aus Acryl gefertigt und bietet zwei verschieden hohe Ablageflächen, die zusammen an das Wasserspiel einer zweistufigen Kaskade erinnern. Trotz der radikalen Reduzierung der Form hat es die Berliner Designerin geschafft, ihr Möbel vom schreienden Kitsch der der chinesischen Wasserfallbilder zu befreien – die Romantik aber zu bewahren.

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