Newcomer

Table Dish Cover

09.09.2009

Sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber keineswegs unpraktisch: Dieses Tischlein-deck-dich ist allles andere als konventionell. Mit ihrem Entwurf „Table Dish Cover” gelang den koreanischen Designern Eun Whan Cho und Tai Ho Shin – kurz „Maezm" – ein inzwischen preisgekröntes Haushaltsutensil. Dies ist eine komplette Tischgarnitur bestehend aus Tischdecke nebst dazugehörigem Geschirr mit Tellern, Schalen und Schüsseln in unterschiedlichen Größen. Das Neue dabei: All diese Dinge sind integrativer Bestandteil der eigentlichen Tischdecke – Geschirr und Decke bilden also eine Einheit, und zwar aus einem Guss.

Die Zeiten der Tablett-Balanceakte von der Küche ins Esszimmer, den Garten oder das Wohnzimmer sollten somit vorbei sein. Von nun an darf getrost unter den Arm geklemmt und sich so mancher Weg gespart werden, egal ob in Richtung Esstisch, Couch, Fußboden oder zum Picknick in den heimischen Garten. Zu Bruch wird dabei nie etwas gehen: Hergestellt wird „Table Dish Cover” nämlich aus einer flexiblen Silikon-Masse. Beim Produktionsprozess werden die Negativabdrücke von Schalen,Tellern und Gefäßen genommen und diese so von der formbaren Masse ummantelt, dass dreidimensionale Abdrücke der einzelnen Bestandteile entstehen. Erhältlich ist die ungewöhnliche Tischdecke in Weiß oder Transparent sowie in verschiedenen Größen und Ausführungen.

„Table Dish Cover” wurde bereits zweifach mit dem „red dot design award 2008“ ausgezeichnet. Neugierige können sich während des „London Design Festivals“ vom 24. bis 27. September 2009 im Rahmen der Messe „100% Design“ in Earls Court ein eigenes Bild von dieser etwas anderen Tischgarnitur machen.

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Erosión

Gebackener Beton, der eine ganze Kollektion zum Schwimmen bringt.

Moca

Getropfte Skelette: Porzellaninnovationen von Joachim Morineau.

Tephra

Eine Hommage an den Vulkan: Tableware und Leuchten von LGS Studio.

Pattern and Process

Erst Adition, dann Subtraktion: Glasobjekte von Elyse Graham.

Asa

Funktionswandler: Becherglas von Mario Martinez.

Snug

Geschichten in Schichten: Steine für Kerzen von Sanna Völker.

Sim Sala Bim

Ein Spiel mit Winkel und Warnehmung von Studio Diiis.

Processes & Plating

Maximilian Bellinghausen fängt den Zubereitungsprozess von Speisen in einer einzigartigen Geschirrserie ein.

Eggholder

Für Eier und anderes: eine Tischskulptur von Zhihao Guo.

Anima

Überraschung im Detail: Gemüse und Knochenleim formt der Japaner Kosuke Araki zu schönen Silhouetten.

The Portable Kitchen Hood

Ein Dunstabzug on demand von Maxime Augay.

Recess

Display für Dinge: Tabletts von Nina Cho.

Herringbone

Selbst gestaltet und gefaltet: Origami-Vasen von Phil Cuttance.

Freckles in Stone

Zufallsmuster im Kunststein: Accessoires aus Jesmonite vom Linzer Studio Frauklarer.

A Face

Verborgene Qualitäten: Wootek Lim aus Seoul hat seine Vasen formal auf Diät gesetzt.

Contrasti

Reste als Ressource: Vasen von Moreno Ratti.

Solo

Dynamisch in der Kurve: Vase von Guilherme Wentz.

Earth Kitchen

Aufbauküche statt Einbauküche von Yuiko Shigeta.

Juicer

Skulpturale Zitronenpresse: Glasobjekt von Elinor Portnoy.

Jesmonite Vessels

Formale Konsequenz und Materialinnovation: Objektserie im Konfettilook.

Knautsch

Material mit Mimikry: Porzellangefäße von Frederike Jungkurth.

Nacre Gold Tray

Muschel modern: Bei diesem Tablett des koreanischen Studios FICT wird Perlmutt zum glitzernden Statement.

Dead End

Vase im Käfig: Lucia Massari setzt ihren Glasobjekte mithilfe von Exoskeletten konkrete Grenzen.

Points Collection

Perforationen als Form-Code: Schalen von Kazuya Koike.

Moon

Heimliche Helden aus der Produktion: Schalen aus Formen und Resten.

Samesame

Bekanntes Glas mit neuen Bäuchen.

Tektites

Ultraleichte Schaumkeramik von Studio Furthermore.

Pleat Pitchers

Kännchen und Gefäße mit Kniff von Omyra Maymó.

Art Food

Ein Studentenprojekt inszeniert Kulinarisches.

Figu

Schlank im Schrank: Das stapelbare Tablett-Set von Beaverhausen.