Newcomer

The Portable Kitchen Hood

Ein Dunstabzug on demand von Maxime Augay.

11.06.2018

Saugstarker Küchenhelfer
Wer eine Dunstabzugshaube besitzt, muss weniger putzen, seltener die Wände streichen und vermeidet, dass noch Tage nach einem perfekten Dinner ein duftendes Zeugnis in der Luft hängt. Allerdings ist es gerade in kleinen Küchen schwierig einen Luftfilter über den Töpfen zu platzieren. Nicht jeder mag die auftragenden Essen. Maxime Augay, der seinen Abschluss an der Écal in Lausanne gemacht hat, entwickelte für große Köche in kleinen Küchen eine mobile Absaugeinheit, die direkt neben dem Topf platziert wird. In seiner fröhlichen Ästhetik erinnert The Portable Kitchen Hood an einen Standventilator, der allerdings die Luft einsaugt statt sie zu verwirbeln. Auf dem Weg durch das Gerät wird die Luft durch zwei herausnehmbare und waschbare Filter gereinigt: Zuerst strömt sie durch den das Fett bindenden Ölfilter, dann recycelt der Aktivkohlefilter die Luft, bevor sie in den Raum zurückgeblasen wird. Dank Tragegriff und leichtem Gewicht lässt sich die mobile Absaugstation schnell positionieren, nach dem Gebrauch verschwindet der Helfer bei den anderen Küchengeräten im Schrank. Vorgestellt hat Maxime Augay sein Gerät bei der Ventura Future zur diesjährigem Milan Design Week. tp

Links

Designer

Maxime Augay

www.maximeaugay.com

Mehr Newcomer

Erosión

Gebackener Beton, der eine ganze Kollektion zum Schwimmen bringt.

Moca

Getropfte Skelette: Porzellaninnovationen von Joachim Morineau.

Tephra

Eine Hommage an den Vulkan: Tableware und Leuchten von LGS Studio.

Pattern and Process

Erst Adition, dann Subtraktion: Glasobjekte von Elyse Graham.

Asa

Funktionswandler: Becherglas von Mario Martinez.

Snug

Geschichten in Schichten: Steine für Kerzen von Sanna Völker.

Sim Sala Bim

Ein Spiel mit Winkel und Warnehmung von Studio Diiis.

Processes & Plating

Maximilian Bellinghausen fängt den Zubereitungsprozess von Speisen in einer einzigartigen Geschirrserie ein.

Eggholder

Für Eier und anderes: eine Tischskulptur von Zhihao Guo.

Anima

Überraschung im Detail: Gemüse und Knochenleim formt der Japaner Kosuke Araki zu schönen Silhouetten.

Recess

Display für Dinge: Tabletts von Nina Cho.

Herringbone

Selbst gestaltet und gefaltet: Origami-Vasen von Phil Cuttance.

Freckles in Stone

Zufallsmuster im Kunststein: Accessoires aus Jesmonite vom Linzer Studio Frauklarer.

A Face

Verborgene Qualitäten: Wootek Lim aus Seoul hat seine Vasen formal auf Diät gesetzt.

Contrasti

Reste als Ressource: Vasen von Moreno Ratti.

Solo

Dynamisch in der Kurve: Vase von Guilherme Wentz.

Earth Kitchen

Aufbauküche statt Einbauküche von Yuiko Shigeta.

Juicer

Skulpturale Zitronenpresse: Glasobjekt von Elinor Portnoy.

Jesmonite Vessels

Formale Konsequenz und Materialinnovation: Objektserie im Konfettilook.

Knautsch

Material mit Mimikry: Porzellangefäße von Frederike Jungkurth.

Nacre Gold Tray

Muschel modern: Bei diesem Tablett des koreanischen Studios FICT wird Perlmutt zum glitzernden Statement.

Dead End

Vase im Käfig: Lucia Massari setzt ihren Glasobjekte mithilfe von Exoskeletten konkrete Grenzen.

Points Collection

Perforationen als Form-Code: Schalen von Kazuya Koike.

Moon

Heimliche Helden aus der Produktion: Schalen aus Formen und Resten.

Samesame

Bekanntes Glas mit neuen Bäuchen.

Tektites

Ultraleichte Schaumkeramik von Studio Furthermore.

Pleat Pitchers

Kännchen und Gefäße mit Kniff von Omyra Maymó.

Art Food

Ein Studentenprojekt inszeniert Kulinarisches.

Figu

Schlank im Schrank: Das stapelbare Tablett-Set von Beaverhausen.

Paper Pot

Papiervasen in der Zweitverwertung von Studio MUN.