Newcomer

Undefined Objects

25.08.2011

Der Designer der undefinierten Objekte, Romin Heide, stellt fest: “Die Arbeit setzt sich mit der Gestaltung von Gegenständen auseinander, die sich der exakten Zuordnung zu bekannten Gegenstandskategorien entziehen." Das stimmt so natürlich nicht ganz, denn immerhin handelt es sich bei einigen Modulen ganz offensichtlich um Gefäße, die, transparent aus Glas oder blickdicht aus weißem Kunststoff gefertigt, Raum für alles Mögliche geben. Durch ihre Variationen ergeben sich unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Einige Teile, wie die verschieden hohen Metallskelette, die als Abstandshalter zwischen den Modulen eingesetzt werden können, bleiben ohne offensichtliche Funktion und sorgen für eine spielerische Komponente. Erst durch die Auseinandersetzung mit den Objekten und Improvisation werden sie endgültig definiert: Handelt es sich um Vorratsdosen, Ablagekästen für Bad oder Schlafzimmer oder dekorativ installierte Schaukästen? Die Freiheit der Zuordnung obliegt dem Nutzer – und der darf sich wieder ein wenig fühlen wie ein Kind, das die Bauklötze zum Schloss oder Feuerwehrhäuschen erklärt. tp

Zu sehen sind die Objekte im Rahmen der Nachwuchsplattform Talents auf der Messe Tendence vom 26. bis zum 30. September 2011.

Mehr Newcomer

Erosión

Gebackener Beton, der eine ganze Kollektion zum Schwimmen bringt.

Moca

Getropfte Skelette: Porzellaninnovationen von Joachim Morineau.

Tephra

Eine Hommage an den Vulkan: Tableware und Leuchten von LGS Studio.

Pattern and Process

Erst Adition, dann Subtraktion: Glasobjekte von Elyse Graham.

Asa

Funktionswandler: Becherglas von Mario Martinez.

Snug

Geschichten in Schichten: Steine für Kerzen von Sanna Völker.

Sim Sala Bim

Ein Spiel mit Winkel und Warnehmung von Studio Diiis.

Processes & Plating

Maximilian Bellinghausen fängt den Zubereitungsprozess von Speisen in einer einzigartigen Geschirrserie ein.

Eggholder

Für Eier und anderes: eine Tischskulptur von Zhihao Guo.

Anima

Überraschung im Detail: Gemüse und Knochenleim formt der Japaner Kosuke Araki zu schönen Silhouetten.

The Portable Kitchen Hood

Ein Dunstabzug on demand von Maxime Augay.

Recess

Display für Dinge: Tabletts von Nina Cho.

Herringbone

Selbst gestaltet und gefaltet: Origami-Vasen von Phil Cuttance.

Freckles in Stone

Zufallsmuster im Kunststein: Accessoires aus Jesmonite vom Linzer Studio Frauklarer.

A Face

Verborgene Qualitäten: Wootek Lim aus Seoul hat seine Vasen formal auf Diät gesetzt.

Contrasti

Reste als Ressource: Vasen von Moreno Ratti.

Solo

Dynamisch in der Kurve: Vase von Guilherme Wentz.

Earth Kitchen

Aufbauküche statt Einbauküche von Yuiko Shigeta.

Juicer

Skulpturale Zitronenpresse: Glasobjekt von Elinor Portnoy.

Jesmonite Vessels

Formale Konsequenz und Materialinnovation: Objektserie im Konfettilook.

Knautsch

Material mit Mimikry: Porzellangefäße von Frederike Jungkurth.

Nacre Gold Tray

Muschel modern: Bei diesem Tablett des koreanischen Studios FICT wird Perlmutt zum glitzernden Statement.

Dead End

Vase im Käfig: Lucia Massari setzt ihren Glasobjekte mithilfe von Exoskeletten konkrete Grenzen.

Points Collection

Perforationen als Form-Code: Schalen von Kazuya Koike.

Moon

Heimliche Helden aus der Produktion: Schalen aus Formen und Resten.

Samesame

Bekanntes Glas mit neuen Bäuchen.

Tektites

Ultraleichte Schaumkeramik von Studio Furthermore.

Pleat Pitchers

Kännchen und Gefäße mit Kniff von Omyra Maymó.

Art Food

Ein Studentenprojekt inszeniert Kulinarisches.

Figu

Schlank im Schrank: Das stapelbare Tablett-Set von Beaverhausen.