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Gogan

Wie japanische Gärten ein Sofa inspirierten. 

22.08.2019

Wohnlicher Zen 
Gogan-Ishigumi werden in Japan jene Steine genannt, die in traditionellen Gärten die Ufer von Seen oder Flüssen bedecken. Ihre Aufgabe ist doppelter Natur: Sie beugen einer Erosion des Erdbodens vor und verstärken die beruhigende Wirkung der Wasserflächen. Die organische Form dieser Steine stand Pate für das Sofa Gogan, das Patricia Urquiola für Moroso gestaltet hat. Die Sitzfläche ist nicht gerade, sondern sanft gewölbt. Damit ist das Möbel als freistehende Insel prädestiniert. Weil sich Gesprächspartner leichter in die Augen schauen können, verbessert es die Kommunikation. Rückenlehne und Sitzfläche liegen direkt aufeinander und werden von zwei gepolsterten Winkeln über den Boden angehoben, die mit demselben Stoff bezogen sind wie die Polster. Das Bouclé-Gewebe bringt einen Hauch von Siebzigerjahre-Feeling ein und lässt mit seiner samtig-weichen Textur entfernt an die Oberflächen der Gogan-Ishigumi denken. nk

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