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Kuula

Thonet rekapituliert seine Bauhaus-Geschichte und entwickelt mit Designer Uli Budde – eine Leuchte!

08.10.2015

Ein Licht, das sitzt
Ein Licht strahlt aus der aktuellen Thonet-Kollektion. Moment, ein Licht? … Mit Kuula bringt der traditionsreiche Sitzmöbelhersteller aus Nordhessen eine Tischleuchte auf den Markt, die auf den ersten Blick so gar nichts mit dem Sortiment gemeinsam haben will. Und doch greift sie zurück auf die Historie des Unternehmens. Das nämlich stellte sich gemeinsam mit dem Berliner Designer Uli Budde die Frage, wie wohl eine Leuchte aussähe, wäre sie von Bauhaus-Gestaltern entworfen, aber mit technischen Möglichkeiten von heute umgesetzt. Schließlich ist Thonet mit Marcel Breuers berühmten Stahlrohrmöbeln fest im Bauhaus verwurzelt.

Als Antwort auf die Frage fand der Gestalter die Form einer mundgeblasenen und oben matt geschliffenen Glaskugel, die auf einem schlichten Aluminiumzylinder in Schwarz oder Weiß ruht. An dessen Kabelauslass befindet sich ein Drehknopf zum stufenlosen An- und Ausdimmen. Oberhalb des LED-Leuchtkörpers sitzt eine speziell geschliffene Linse, die das Licht so streut, dass es auf den matten Bereich des Glasschirmes auftrifft. Kuula, finnisch für „Kugel“, erzeugt damit blendfreies, wahlweise warmweißes oder neutralweißes Licht. Eine unsichtbare Beschichtung sorgt dafür, dass keine Fingerabdrücke auf der Oberfläche zurückbleiben. Und das Know-how zur Leuchtenentwicklung und -produktion stammt vom nordrhein-westfälischen Hersteller Oligo, mit dem Thonet die Leuchte gemeinsam vertreibt. mh


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