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Maison&Objet 2016: Omnia

Fürstenberg stellt auf der Pariser Messe ein Porzellanservice von Eoos vor, das aus nur vier Teilen besteht.

22.01.2016

Aller guten Dinge sind – vier!
Die Messe Maison&Objet ist anscheinend das Maß aller Dinge, jedenfalls was die High-End-Hersteller aus dem Tableware-Bereich angeht. Sie präsentieren ihre Neuheiten inzwischen lieber in Paris als auf der ambiente in Frankfurt. So auch der niedersächsische Porzellanhersteller Fürstenberg. Zum Eröffnungstag der Pariser Messe stellt die Manufaktur heute die Kollektion Omnia vor – ein Service, das mit lediglich vier Teilen auskommen will: „Wir haben versucht, mit einer Serie alle möglichen Ess-Situationen abzudecken", erklärt das Wiener Designbüro Eoos das Konzept. Speiseteller, Frühstücks-/ Dessert-/ Beilagenteller, Schalen und Becher sind für die drei Gestalter die Essenz kontemporärer Tischkultur. Damit stehen sie allerdings nicht allein da, und neu ist diese Idee auch nicht. Hersteller wie Hering Berlin oder Kahla haben längst erkannt, dass das Komplettservice ausgedient hat.

Omnia sieht ziemlich männlich aus und spielt mit Kontrasten: Außen ist es mit einer matten Rillenstruktur versehen, die an Gesteinsschichten erinnern soll, innen glatt und glänzend ganz in Weiß gehalten. Die zweifarbige Version in den Farben Anthrazit, Hellbraun, Bronze und Dunkelbraun verstärkt diesen Kontrast noch. Was das Handwerk betrifft, macht Fürstenberg so schnell niemand etwas vor: Die Herstellung der haptisch wie visuell interessanten Rillen ist nur mit durchgefärbter Porzellanmasse möglich. Und die Doppelwandigkeit der Gefäße verlangt das behutsame Zusammenfügen zweier dünnwandiger Einzelteile am Rand. Auch ganz schick und ziemlich luxuriös: Omnia ist auf Bestellung mit einer 24-karätigen, von Hand aufgetragenen Goldauflage erhältlich, die schön mit der anthrazitfarbenen Außenfläche harmoniert. csh

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