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Delaktig

Pimp My Bed: Der Open-Source-Gedanken erreicht die Möbelwelt.

12.04.2017

Pimp My Bed
Die meisten Designermöbel verharren in vergleichsweise kleinen Stückzahlen. Ganz anders sieht die Sache aus, wenn Ikea involviert ist. Damit die neue Kooperation mit Tom Dixon tatsächlich die breite Masse erreicht, wurde eine Typologie ins Auge gefasst, die jeder braucht: ein Bett. Delaktig bedient sich einer einfachen, generischen Form: Eine gepolsterte Ebene wird von vier schlanken Aluminiumfüßen über den Boden gehoben. In den äußeren Rahmen können Armlehnen, Rückenlehnen, Tablare sowie eine passende Leseleuchte im Plug-and-Play-Verfahren eingesteckt, neujustiert oder weggenommen werden. Ganz ohne eine kostspielige und schwergewichtige Mechanik lässt sich das Sitzmöbel am Abend mit wenigen Handgriffen in ein vollwertiges Bett verwandeln, sodass der vorhandene Wohnraum besser ausgenutzt werden kann.

Flexibilität steht nicht nur im Gebrauch an vorderster Stelle, sondern ebenso bei der Übertragung des Open-Source-Gedankens von der Technik- auf die Möbelwelt. Wenn Delaktig im Februar 2018 in die Läden kommen wird, sollen externe Anbieter ebenso wie die Konsumenten in der Lage sein, das Sofa-Bett mit eigenen Bezügen oder anderen (Möbel)-Ergänzungen zu personalisieren. Parallel dazu entwickelt Tom Dixon mit dem schwedischen Stoffhersteller Bemz eine eigene Kollektion an Bezügen, die neben Baumwolle-, Wolle- und Leinen-Modellen auch einige „Exoten“ umfassen soll, darunter ein schon jetzt vorgestellter Überzug aus isländischem Langhaar-Schaffell – in der wohl einzig adäquaten Farbe für die angekündigte Designrevolution: Schwarz. nk

Mehr zum Salone del Mobile 2017 lesen Sie in unserem Special.

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