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Guhl Stuhl

29.08.2012

Faserzement. Welche ein technisches, kalt anmutendes Material. Als der Schweizer Designer Willy Guhl 1954 daraus einen Strandstuhl entwarf, wusste er ihm ganz im Sinne des Funktionalismus des 20. Jahrhunderts eine schwungvolle und ausgewiesen bequeme Form entgegen zusetzen. Mit seinem skulpturalen Entwurf ist es ihm gelungen, einen schon damals beliebten und zeitlosen Begleiter für Strand, Balkon und Garten zu schaffen, der einfach herzustellen und damit erschwinglich war. Als die gesundheitsgefährdenden Eigenschaften der bis dahin bei seiner Herstellung eingesetzten Asbest-Komponenten bekannt wurden, stellte der Hersteller Eternit allerdings Anfang der 80er Jahre die Produktion sämtlicher auf dem Material basierender Objekte ein.

Als Guhl anlässlich seines achtzigsten Geburtstages für ein Redesign des inzwischen zum Klassiker avancierten Möbelstücks angefragt wurde, ergänzte er seinen ursprünglichen Entwurf aufgrund veränderter Materialeigenschaften mit charakteristischen, stabilisierenden Sicken und vergrößerte ihn, blieb jedoch bei der Formgebung ganz im Sinne des Originals. 1997, sieben Jahre vor Willy Guhls Tod, wurde der neue Strandstuhl von Eternit unter dem Namen Loop vorgestellt. Seine dynamische Schlaufenform gehört bis heute immer noch zu den eindrucksvollsten Beweisen für eine gelungene Symbiosen von Effizienz, Einfachheit und Ästhetik. sb

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