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Q Drum

05.07.2010

So selbstverständlich der Griff zum Wasserhahn für uns auch sein mag: In den meisten Entwicklungsländern sind noch immer immense körperliche Anstrengungen nötig, um Trinkwasser von einer sauberen Quelle in die eigenen vier Wände zu befördern. Der Transport entlang der oft Kilometer langen Strecken gilt hierbei traditionell als Aufgabe der Frauen und Kinder, die – die schweren Wasserkanister mit ihren Händen oder Köpfen tragend – nicht selten gravierende Verletzungen an Rücken und Nacken erleiden, die bis zum Tod durch Genickbruch führen können. Auch wenn es noch lange dauern wird, auch in diesen Teilen der Erde eine funktionierende Wasserversorgung herzustellen, verspricht der „Q Drum“ bereits unter heutigen Bedingungen eine entscheidende Verbesserung.

Initiiert wurde das Projekt vom südafrikanischen Architekten und Ingenieur Piet Hendrikse, der eine erstaunlich einfache Lösung des Problems präsentierte: Anstatt das Wasser wie bisher in Eimern oder Kanistern zu befördern, die mit dem Körper getragen werden müssen, zeigt sich sein „Gefäß“ als eine Art verlängerter Donut, der rollend auf dem Boden transportiert wird. Gefertigt aus Polyethylen kann dieser bis zu 50 Liter Trinkwasser auf einmal aufnehmen und ist von seiner Gestalt so ausgelegt, dass starke Beanspruchungen keine regelmäßigen Reparaturen nötig machen.

Erzielt wurde dies durch die Trennung aus Gefäß und Antrieb. Denn befördert wird der Kunststoffring durch ein von Menschenhand gezogenes Seil, das durch die mittlere Öffnung des Rings hindurchgeführt wird. Sollte dieses reißen, lässt es sich durch jede andere verfügbare Art von Seil ersetzen, sodass dem Benutzer eine flexible Lösung des Problems zur Verfügung steht. Hergestellt und vertrieben wird „Q Drum“ unterdessen von einer gleichnamigen Firma, die Piet Hendrikse mit Sitz in Johannesburg gegründet hat. Doch auch er ist sich des entscheidenden Problems bewusst: „Diejenigen, die Bedarf für das Produkt haben, verfügen nicht über die notwendigen Mittel. Und diejenigen, die es sich leisten können, haben es nicht nötig.“ Das gemeinnützige Unternehmen bittet daher um Spenden, um immer weitere „Q Drums“ in den betroffenen Regionen produzieren und den Preis durch eine steigende Auflage weiter senken zu können. nk

Ein Video zum „Q Drum“ sehen Sie hier
Mehr Beiträge zu unserem Schwerpunkt Afrika lesen Sie hier.

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