Newcomer

le comb

18.12.2009

Komplexe Konstruktionen, die ehemals nur von Hand und dank des Könnens eines Fachmanns umgesetzt werden konnten, lassen sich heute mit moderner Technik in kurzer Zeit verwirklichen. Das gilt auch für Tätigkeiten wie Nähen und Stricken – während maßangefertigte Spezialprodukte früher oftmals noch von verrenteten Familienmitgliedern mit zwei Nadeln und Faden realisiert wurden, können dreidimensionale Gewebe heute einfach mit dem Computer berechnet und maschinell hergestellt werden. Dabei fallen Nähte weg, und die „Objekthülle“ kommt als ein einziges Stück passgenau aus der Strickmaschine. Vielleicht am bekanntesten ist dieses 3D-Gewebe bei Autositzen, wo es sich durch seine robuste Wabenstruktur-Oberfläche als äußerst praktisch und langlebig erweist. Auch bei Bürodrehstühlen ist Gestrick als Bezugsmaterial nicht mehr wegzudenken. Dem Designer Florian Besendörfer reichten diese Verwendungen noch nicht aus, und so hat er sich nach neuen Möglichkeiten innerhalb der eigenen vier Wänden umgeschaut. Mit „le comb“ ist eine Leuchtenserie entstanden, die die Fähigkeiten des Stoffes, das Licht zu streuen, angemessen inszeniert. Die Höhe der Leuchten reicht von 130 bis 180 Zentimeter, und die Objekte können bei Bedarf einfach ausgezogen werden – etwa, um die Farbe des Bezuges zu verändern.

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O.E. Candle Holder

Kugeln, Kegel, Kreise: Bausatz von St-u-dio.

Conglomerate Lamps

Leuchtende Charaktere von Kevin Solis.

Hide

Humor trifft Minimalismus: Leuchte von Laura Väre.

Guilt.less

Stine Mikkelsen macht Textilleuchten aus modischen Fehlkäufen.

Quijote

Eine Birne ohne Licht mit einem Hut als Schirm.

île

Leuchten mit Geschichte von Stephanie Rittler.

Más Table Lamp

Die Ergonomie des Analogen: Leuchte von Design Studio Más.

Relic

Dekorative Abfallverwertung von Jonas Edvard.

Sushi Lamp

Eine Leuchte für Schreib- und Esstisch von Hayo Gebauer.

Either/Or

Spielerische Schaukelleuchten vom New Yorker Studio The Coast.

Notaroberto - Boldrini: Lune

Im MADE TalentLAB entscheidet das Publikum über den Erfolg eines Entwurfs: Diese Leuchte darf in Produktion gehen.

Aureole

Seiltänzer und Lichtskulptur: Der Berliner Gestalter Daniel Becker und sein Leseleuchten-Deckenfluter.

Gradient

Ein Instrument, das die innere Uhr am Laufen hält: Sofia Souidis Sonnenlichtleuchte.

Luciole

Magischer Lichtmoment von PaulinePlusLuis.

Varjo

Strumpfgummi statt Glühstrumpf: Lichtskulptur von Umberto Garcia.

Berea

Leuchtende Bruchstücke: Leuchte von Hank Beyer und Alex Sizemore.

All In

Superleicht und hyperlokal: gedrucktes Arbeitslicht von Leon Laskowski aus Berlin.

Neptune

Druck mich! 3D-gedruckte Leuchten von UAU Project aus Warschau.

Grph

Ein Riegel Licht: USB-Holzleuchte von Massess.

Lava Lamp

Dahingeschmolzen: Leuchte von Susan for Susan.

Kite

In der Schwebe: Lichtobjekt von Manuel Amaral Netto.

Kuu

Lässt den Mond aufgehen: akrobatische Lichtdisk von Elina Ulvio.

Lamps

Niemals schief gewickelt: Leuchten der Leipziger Designerin Wera Jane.

Aina und Alku

Heimatliche Kerzenhalter: Katriina Nuutinen bringt nordische Landschaft auf den Tisch.

Bo Light

Ein Lichtbogen von Studio Massess aus L.A.

Traveller Lamp

Mit ihrer Kreation vergoldet die Kroatin -Love, Ana. indirektes Licht: ein Reiselicht für unterwegs und zuhause.

Structural Skin Lamps

Das zweite Leben edler Abfälle: Leuchtenkollektion aus Lederresten von Jorge Penadés.

Orbit

Von der Sporthalle auf den Tisch: Till Strohmeiers leuchtender Turnring.

Group 18

Von den Straßen in die Stube: Neonleuchten von Carnevale Studio aus Brooklyn.

Growing Plants Indoors

Ein Leuchtkasten für große Exoten von Rem Atelier.