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F51

Katrin Greiling kleidet die Gropius-Ikone in Tweed, Twill und Wolle.

04.10.2018

Gropius in Tweed
Es ist knapp 100 Jahre her, dass Walter Gropius seinen knautschigen und komfortablen Direktorensessel F51 entworfen hat – heute zählt er zu den berühmten Ikonen der Designgeschichte, das Original kann man immer noch im Bauhaus Weimar begutachten. Der niedersächsische Hersteller Tecta zelebriert das dreistellige Bauhaus-Jubiläum mit diversen Neuinterpretationen bekannter Bauhaus-Klassikern durch die Hand junger Designer. Mit von der Partie ist auch der F51 von Gropius, den Tecta seit Ende der Achtzigerjahre produziert.

Eben diesen denkt Katrin Greiling in seinen Flächen und Farben jetzt neu und kleidet den Direktorensessel in feine Wolle, Twill und Tweed. Die Stoffe kommen von Kvadrat, entworfen von dem Modedesigner Raf Simons: dem ehemaligen Kreativdirektor von Jil Sander, der 2012 zu Dior und 2016 schließlich zu Calvin Klein wechselte. Dank seiner Kooperationen mit dem dänischen Textilverlag Kvadrat erfreuen seine Wunderstoffe nun auch Industriedesigner, die mehr und mehr darauf zurückgreifen. Katrin Greiling arbeitet bei ihrer Reedition noch einen bewussten Kontrast ein und verleiht durch die hochglanzlackierten Holzoberflächen den Raf Simons-Webstoffen eine zusätzliche Betonung. Das neue Outfit steht dem Gropius-Sessel gut zu Gesicht. jk

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Greiling, Katrin

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