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Folding Chair

12.07.2013

Es war ein wohl kalkulierter Skandal: Als Mogens Koch 1932 an einem Wettbewerb zur Möblierung einer Kirche teilnahm, hatte der feinsinnige Gestalter alles andere als wuchtige Bänke im Sinn. Sein Vorschlag war ein leichtes, klappbares Möbel, das dem klassischen Regiestuhl Referenz erwies. Dass die Reaktionen der Kirchen-Jury verhalten ausfielen, kam nicht überraschend. Doch die Pointe hat gesessen und das Möbel blieb über Jahre im Gespräch – auch wenn sich anfangs noch kein Hersteller fand. Erst 1960 wurde der Folding Chair von der dänischen Möbelmanufaktur Rud. Rasmussen in Produktion genommen, die die Rechte 2011 an Carl Hansen & Søn übertrug.

Mit klapprigen Garten- oder Terrassenmöbeln hat der Entwurf nichts gemeinsam. Das in geölter Buche oder Mahagoni erhältliche Gestell ist so bestimmt, dass es sich beim Auseinanderfalten allein durch die Wirkung der Schwerkraft stabilisiert. Ein markantes Detail bilden die Messing-Ringe, die die Verbindung zwischen der Sitzfläche und den vier Füßen herstellen und beim Zusammenfalten nach oben gleiten. Hochwertig zeigt sich die Bespannung der Sitzfläche und Rückenlehne, für die ein naturbelassenes Segeltuch sowie verschiedenfarbige Ledersorten zur Auswahl stehen. Wer gleich eine ganze Gruppe von Folding Chairs sein eigen nennen möchte, sollte auch den passenden Ständer erwerben. Angefertigt wurde dieser 1960 für die Möblierung der Dänischen Botschaft in Washington, die gleich eine Serie weiterer faltbarer Möbel bei Mogens Koch in Auftrag gab. Der kleine Disput mit der Kirche hat sich damit gleich doppelt gelohnt. nk
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Koch, Mogens

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