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Isotopie

Gewebter Farb- und Musterreigen: La Manufacture Cogolin fertigt in Südfrankreich kunstvolle Teppiche.

25.09.2017

Die Teppichweber von Cogolin
Seit einigen Jahren schon erlebt der handgefertigte Teppich eine Renaissance. Während Designlabels wie Jan Kath, Reuber Henning oder Nanimarquina ihre Teppiche in Indien oder Nepal fertigen, gibt es in Europa noch kleine Manufakturen, bei denen alles aus einer Hand kommt: Entwurf und Fertigung. Wie bei der südfranzösischen Manufacture Cogolin, die in diesem Jahr eine neue Kollektion herausgebracht hat: Isotopie. Die vier grafischen Hochreliefmuster Isotopie, Allitération, Diaphore und Syllepse werden an den hölzernen Jacquard-Handwebstühlen aus dem 19. Jahrhundert in der Produktionsstätte nahe Saint-Tropez ausschließlich auf Bestellung gefertigt. Der Kunde kann also selbst entscheiden, wie groß der Teppich sein soll – ob er ein Einzelstück sein oder gar von Wand zu Wand verlegt werden soll. Und auch, welche Farbkombinationen er haben soll: Das Hochrelief gibt es in Pfauen-Blau, Sonnengelb oder Wermut-Grün. Die 70 Zentimeter breiten Teppichbahnen werden nach dem Weben in aufwändiger Handarbeit zusammengenäht und versäumt.

Dass die Manufaktur heute Teppiche wie Isotopie produziert, grenzt übrigens an kleines Wunder, denn vor sieben Jahren sah es ganz so aus, als hätte das 1924 gegründete Unternehmen kaum noch eine Chance im hart umkämpften Markt. Fünf Mitarbeiter versuchten, die Produktion aufrecht zu erhalten. 2010 kam die Rettung aus Hongkong: Das Teppichunternehmen House of Tai Ping erwarb den maroden Betrieb, sanierte die Gebäude, stellte zusätzliche Handwerker ein und eröffnete Showrooms in Paris und Cogolin. Und auch beim Design tut sich was: Zu den historischen Dessins gesellen sich neue Entwürfe wie diese aktuelle Kollektion. Art Director Jean-Pierre Totlin beauftragt auch externe Designer mit Entwürfen, darunter India Mahdavi. csh

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