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Ottoman

Aus der Fläche in den Raum: Ein entspanntes Polstermöbel von Scholten & Baijings

20.08.2015

Aus der Fläche in den Raum
Im Möbeldesign ist es wie im Leben: Aus dem Einen ergibt sich schnell das Andere. Genau so erging es dem niederländischen Designerduo Carole Baijings und Stefan Scholten. Als sie ihre Stoffkollektion Blocks & Grid für Maharam entwickelten, testeten sie die Wirkung der Muster zunächst an bestehenden, kubischen Polstermöbeln. Während dieser Phase entstand die Idee, ein eigenes Sitzmöbel zu entwerfen, das speziell auf die Möglichkeiten von Blocks & Grid abgestimmt ist. Das Ergebnis haben die Amsterdamer Gestalter während der Mailänder Möbelmesse 2015 für Moroso präsentiert.

Ottoman ist ein Möbel, das sich traditionellen Typologien entzieht. Es ist zu breit und zu tief für einen Sessel. Umgekehrt ist es viel zu kompakt, um als Sofa oder Daybed durchzugehen. Als gedanklicher Vorläufer diente der namensgebende Ottomane – wenngleich dieser nun mit einer rechtsseitigen Rücken- und Armlehne verschmolzen wurde. Für ein entspanntes Sitzen sorgt zudem die tiefe Sitzposition. Das Möbel wird von metallenen Rundfüßen über den Boden gehoben. Der Clou des Entwurfs befindet sich genau an dieser Stelle: Die Füße werden von zwei sich kreuzenden Bändern in kräftigem Neongelb und Neonpink verbunden, die einen poppigen Kontrapunkt zu den pastelligen Farben und dezenten Streifen- und Gittermustern der Bezüge setzen. nk

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