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Raimond

05.08.2009

Im Dunkeln wirkt sie wie ein glühender Planet, im Hellen dagegen wie ein filigranes Gebilde aus zarten, gebogenen Federstahlstreifen mit Hunderten von winzigen LED-Lämpchen: die Pendelleuchte „Raimond“ von Moooi. Gestaltet wurde die glitzernde Kugelleuchte nicht von einem Designer, sondern von dem niederländischen Mathematiker Raimond Puts, der sich für seinen Entwurf an die Struktur der geodätischen Dome von Buckminster Fuller anlehnte. So besteht „Raimond“ aus einer inneren und einer äußeren Struktur, die an den Knotenpunkten durch klare, weiße LEDs verbunden sind. Der Strom wird über ein transparentes Kabel in das komplexe Kugelgebilde geführt, sodass die Elektrik, bis auf die gestalterisch eingebundenen LED-Leuchten, quasi unsichtbar bleibt. „Raimond“ ist in drei Größen erhältlich, mit Durchmessern von 43, 61 oder 89 Zentimetern. Weitere, von Moooi produzierte Versionen der Leuchte, sind „Elipsoid“, eine elliptische Form von 180 Zentimetern Breite und 70 Zentimetern Höhe, sowie „Zafu“ mit einem Durchmesser von 150 Zentimetern, bestückt mit über 360 LED-Leuchten.

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