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Shin

Zusammenspiel aus kubischen Volumina und schlanken Trägern: Bett von Piero Lissoni

05.11.2015

Architektur des Schlafens
Piero Lissoni hängt seinen Sinn für Proportionen auch in der Nacht nicht an den Haken. Sein Bett Shin für Porro verfügt über einen Rahmen aus schwarz gebeizter Esche, der von zwei schlanken Stahlbügeln eingefasst wird. Während der Bügel am Fußende offen zur Schau gestellt wird und dem Bett einen schwebend leichten Eindruck verleiht, verschwindet der Bügel am Kopfende hinter zwei weich gepolsterten Kissen. Die Stärke des Entwurf steckt jedoch in seiner Peripherie. Um das häufig anzutreffende Wirrwarr aus Bett und stilistisch abweichenden Nachttischchen zu vermeiden, entwarf der Mailänder Gestalter alles aus einem Guss. Die in zwei Höhen gestaffelten Schrankkuben können mit dem flacheren Ende unter den Bettrahmen geschoben werden und erzeugen somit ein stimmiges Ganzes. Die Konsequenz ist ein spannendes Zusammenspiel aus kubischen Volumina und schlanken, metallenen Trägern: eine Architektur des Schlafens, die trotz aller Klarheit auch die sinnliche Komponente nicht aus den Augen verliert. nk

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Piero Lissoni

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