Superleggera
Leichter Sitzen: Auf Gio Pontis Klassiker aus dem Jahr 1957
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Hersteller:
Cassina
Designer:
Leicht, leichter, Superleggera. Nicht wenige Passanten rieben sich verwundert die Augen, als sie während der Mailänder Möbelmesse in die Schaufenster des Showrooms von Cassina blickten. Der Grund für ihre Verunsicherung: Gleich mehrere Superleggera-Stühle schwebten direkt vor ihrer Nasen – gehalten jeweils von einem einzelnen Luftballon. Auch wenn beim genaueren Hinschauen ein dünnes Kabel zum Vorschein kam, das die Illusion wieder entzauberte, brachte die Inszenierung mit den Ballon die entscheidende Eigenschaft dieses Möbels auf den Punkt. Denn der Klassiker, den Gio Ponti 1957 entwarf und der seitdem ohne Unterbrechung produziert wird, bringt gerade einmal 1.700 Gramm auf die Waage und galt damit als leichtester Stuhl auf dem Markt. Unterboten wurde dieser Wert erst im Jahr 1987, als Alberto Meda seinen aus Karbonfasern gefertigten Stuhl Lightlight für Alias entwickelte, der lediglich 980 Gramm wog.
Betrat Meda mit seinem sündhaft teureren Entwurf zugleich technologisches Neuland, genügte Gio Ponti der Blick in die Vergangenheit. Das Konstruktionsprinzip des Superleggera entlehnte er historischen Stuhlmodellen, wie sie im ligurischen Küstenort Chiavari zu finden sind, wo Ponti regelmäßig seinen Sommerurlaub verbrachte. Ausbalanciert von nur 18 Millimeter dünnen Stäben, wird das Sitzen zu einem fragilen und dennoch stabilen Erlebnis. Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr nicht nur eine Schaumstoffpolsterung anstelle des sonst mit Spanischem Rohr ausstaffierten Möbels. Auch eine weitere Ausführung mit einem zweifarbigen Gestell in schwarz und weiß ist nun vefügbar, die in den fünfziger Jahren zwar auf Messen präsentiert wurde, aber bislang nicht in die Produktion gelangte. Den Grund der doppelten Farbigkeit lieferte Gio Ponti gleich selbst: „Im Halbdunkel ist der Stuhl sogar noch leichter, da er nur auf zwei Beinen steht“. nk
Betrat Meda mit seinem sündhaft teureren Entwurf zugleich technologisches Neuland, genügte Gio Ponti der Blick in die Vergangenheit. Das Konstruktionsprinzip des Superleggera entlehnte er historischen Stuhlmodellen, wie sie im ligurischen Küstenort Chiavari zu finden sind, wo Ponti regelmäßig seinen Sommerurlaub verbrachte. Ausbalanciert von nur 18 Millimeter dünnen Stäben, wird das Sitzen zu einem fragilen und dennoch stabilen Erlebnis. Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr nicht nur eine Schaumstoffpolsterung anstelle des sonst mit Spanischem Rohr ausstaffierten Möbels. Auch eine weitere Ausführung mit einem zweifarbigen Gestell in schwarz und weiß ist nun vefügbar, die in den fünfziger Jahren zwar auf Messen präsentiert wurde, aber bislang nicht in die Produktion gelangte. Den Grund der doppelten Farbigkeit lieferte Gio Ponti gleich selbst: „Im Halbdunkel ist der Stuhl sogar noch leichter, da er nur auf zwei Beinen steht“. nk
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