Jean Prouvé sah sich als „Constructeur“ für das Volk, doch seine avantgardistischen Entwürfe trafen nicht immer den Geschmack der Masse. Seit einigen Jahren hat ihn die Oberschicht für sich entdeckt und sammelt seine Kreationen. So auch den aus einer Metallstruktur und einer Tischplatte aus afrikanischem Holz bestehenden „Table SAM N° 506“ von 1952, für den nun die Pariser Galerie Patrick Seguin auf der Messe „Design Miami/ Basel 2009" einen Käufer fand – und dies für sage und schreibe 180.000 Euro.
Prouvé hatte, in Zusammenarbeit mit Charlotte Perriand, den bis ins kleinste Detail durch seine Konstruktion geprägten Tisch für das Projekt „Maison Tropicale" Anfang der 1950er Jahre entwickelt. Dabei handelte es sich um ein Prototyp für ein Haus, das er für das damals noch koloniale Westafrika entworfen hatte. Aufgrund der Knappheit an Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden in Frankreichs Afrika-Kolonien konzipierte er es als vorgefertigtes, kostengünstiges und zerlegbares Gebäude, das man mit einem Transportflugzeug vor Ort bringen konnte. Der Tisch selbst folgt der für Prouvé typischen Ästhetik der Notwendigkeit und veranschaulicht den Kräfteverlauf sowie die statischen Zusammenhänge auf eine Art, wie man sie sonst nur von Ingenieurbauten kennt.
Dass der Tisch nicht nur etwas für Sammler ist, beweist Vitra. Das Möbelunternehmen hat den Entwurf in sein Programm aufgenommen und vertreibt ihn unter dem Namen „EM Table“.
Prouvé hatte, in Zusammenarbeit mit Charlotte Perriand, den bis ins kleinste Detail durch seine Konstruktion geprägten Tisch für das Projekt „Maison Tropicale" Anfang der 1950er Jahre entwickelt. Dabei handelte es sich um ein Prototyp für ein Haus, das er für das damals noch koloniale Westafrika entworfen hatte. Aufgrund der Knappheit an Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden in Frankreichs Afrika-Kolonien konzipierte er es als vorgefertigtes, kostengünstiges und zerlegbares Gebäude, das man mit einem Transportflugzeug vor Ort bringen konnte. Der Tisch selbst folgt der für Prouvé typischen Ästhetik der Notwendigkeit und veranschaulicht den Kräfteverlauf sowie die statischen Zusammenhänge auf eine Art, wie man sie sonst nur von Ingenieurbauten kennt.
Dass der Tisch nicht nur etwas für Sammler ist, beweist Vitra. Das Möbelunternehmen hat den Entwurf in sein Programm aufgenommen und vertreibt ihn unter dem Namen „EM Table“.
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Galerie Patrick Seguin
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