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DMB

20.07.2009

Von Pendel-, Schreib- oder Nachttischleuchten bis hin zu Wand- und Deckenleuchten – Marianne Brandt gilt als eine der talentiertesten und vor allem produktivsten Leuchtengestalterinnen des Bauhauses. Anfang 1924 kam die damals 31-Jährige als Studentin an das Weimarer Bauhaus, nach Beendigung des Vorkurses arbeitete sie in der Metallwerkstatt unter der Leitung von László Moholy-Nagy.

Bereits 1926 entstand einer ihre bis heute berühmtesten Entwürfe: die kugelförmige Deckenleuchte aus Opalglas. Nach wie vor ebenso schlicht wie faszinierend schön scheint die in sich perfekte Form der Kugel, gehalten von drei Stäben und einem Ring, der an der Deckenplatte montiert wird. Schon in den 1920er Jahren wurde die DMB-Leuchte serienmäßig produziert, damals jedoch noch mit Metallteilen aus Aluminium. Die heutige Version, hergestellt von Tecnolumen, ist mit vernickelter oder vermessingter Oberfläche versehen, da Aluminium vergleichsweise schnell oxidiert. Marianna Brandts DMB-Leuchte ist heute mit Kugeldurchmessern von 25, 30, 35 oder 40 Zentimetern erhältlich.
Information

Schwerpunkt Bauhaus

www.designlines.de

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