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Hanahana

Von wegen nur Beton: ein sinnliches Architektenobjekt aus Japan.

30.11.2015

Floraler Baum-Zauber
Architekten können auch anders. Die einen tragen Schwarz und bekommen bei Beton eine Gämsehaut. Andere allerdings wählen den Pfad der Sinnlichkeit. Einen aus Architektensicht eher ungewöhnlichen Entwurf hat SANAA-Gründerin Kazuyo Sejima mit der Vase Hanahana für Driade realisiert. Nachdem David Chipperfield vor knapp einem Jahr die Artdirektion des Mailänder Möbelherstellers übernommen, wird das 1999 entworfene Objekt weitaus prominenter im Sortiment präsentiert. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Schließlich hat Sejima einen vertrauten Gegenstand aus seiner alltäglichen Trägheit befreit.

Hanahana ist keine Vase im Wortsinne. Eher ein abstrahierter Baum aus hochglanzpoliertem Edelstahl, der im Innen- wie Außenbereich zum Einsatz kommen kann. Für sich alleine wirkt das Objekt ein wenig traurig. Werden seine verzweigten Arme mit Blumen, Gräsern oder sonstigen Dingen gefüllt, erweckt der Entwurf zum Leben. Das Spannende dabei: Es bleibt ganz der Phantasie des Nutzers überlassen, ob ein monochromes oder bunt gewürfeltes Ensemble entstehen soll. Der traditionell eher rundlich-üppige Blumenstrauß wird so in eine vertikale Fläche übersetzt, die mit der Architektur verschmilzt. nk

Information

Sejima, Kazuyo

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