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Ikarus

18.01.2008

Energieversorgung und der bewusste Umgang mit schwindenden Ressourcen ist eine der größten Herausforderungen, die die Zukunft mit sich bringen wird. Erst jetzt beginnen einige Menschen, sich über Dinge Gedanken zu machen, die bisher selbstverständlich schienen. Strom zum Beispiel, ist stets verfügbar und wird permanent benötigt. Dass die Energieversorgung auch mal ein Ende haben könnte, ist unvorstellbar. Ausgehend von diesen Gedanken konzipierten die Produktdesign-Studierenden an der FH Potsdam Aylin Kayser und Christian Metzner die Wachsleuchte „Ikarus“ als Anregung, sich den eigenen Stromverbrauch bewusst zu machen. „Die Lampe als symbolisches Opfer“ besteht zu 98 Prozent aus Wachs und wird durch eine innen- und außenliegenden Konstruktion aus Edelstahl und Stahldrahtseil stabilisiert und gehalten. Das zentral im Inneren der konisch geformten Leuchte platzierte Leuchtmittel bringt durch die abgestrahlte Wärme den Schirm zum Schmelzen. Von innen nach außen verflüssigt sich das Wachs zusehends, wodurch zufällige Wachsgebilde entstehen, die der Leuchte immer wieder neue Formen verleihen. Je nach Watt-Stärke des Leuchtmittels schmilzt „Ikarus“ schneller oder langsamer. Mit einer 20-Watt-Birne kann es zum Beispiel bis zu einem Monat dauern, bis die Leuchte geschmolzen ist.
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Kayser, Aylin & Metzner, Christian

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FH Potsdam

www.fh-potsdam.de

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