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Tile Lamp

30.09.2009

Die Entwürfe des britischen Designers Lee Broom sind nicht bloß Objekte, sondern auch Kommentare zur Geschichte der Formgebung. Traditionen, Handwerk und deren (dekorative) Formen bringt er in einen neuen Kontext und interpretiert so das Historische im Zeitgenössischen. Während er in den letzten zwei Jahren noch traditionelle britische Möbel wie Chesterfield-Sessel oder barocke Spiegel mittels Diamantschliff-Lampen oder Neonröhren erleuchtete, hat er in diesem Jahr eine andere Stilrichtung der Möbelkultur seiner Heimat in ein neues Licht gerückt: Teppiche, Parkett und Fliesen, die allesamt orientalischen Ursprungs zu sein scheinen – durch ihre jahrhundertelange Omnipräsenz im Inselstaat aber mittlerweile britisches Kulturgut geworden sind.

Bei der anlässlich des London Design Festivals 2009 vorgestellten Kollektion „Heritage Boy" wird aus dem Muster des Teppichs das stilisierte Furnier eines Sideboards, das Parkett wiederum überzieht einen Sofatisch namens „Parquetry Table“. Für die mit Ornamenten verzierten Füße der „Tile Lamps" ließ er sich von den Kachelwänden der Londoner U-Bahn inspirieren und arbeitete kurzerhand mit den Traditionsunternehmen zusammen, die auch die dekorativen Elemente für den Untergrund fertigen – „Made in UK“ also. Handgeschnitzte Formwerkzeuge und zweimaliges Brennen lassen die Fliesen so aussehen, „als hätte man ein kleines Stück Geschichte zu Hause“, wie Broom es formuliert. Die Leuchten werden in zwei Größen hergestellt, sind mit einem Schirm aus weißer Baumwolle ausgestattet und kommen regulär in Blau und Weiß auf den Tisch – eine Sonderedition in Rot sowie Schwarz ist aber ebenfalls erhältlich.
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Lee Broom

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