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Élysée

Comeback des Leuchtenklassikers von Pierre Poulin.

20.04.2017

Design for President
Als George Pompidou als Präsident in den Élysée-Palast einzog, wollte er vieles anders machen als seine Vorgänger. Das betraf nicht nur politische, sondern auch ästhetische Entscheidungen. So war es ihm wichtig, seine Besucher in einem zeitgemäßen Ambiente zu begrüßen. Den Auftrag für die Umgestaltung der Räume erhielt 1969 Pierre Paulin. Sein Auftrag lautete, weder Wände noch Decken zu verändern. Die Räume sollten so eingerichtet werden, dass alles reversibel sei. „Ich schuf Räume in Räumen“, erklärte der Designer rückblickend. Alle Möbel entwarf er neu, darunter Sessel, Sofas, Tische, Raumteiler und Leuchten.

Während die Sitzmöbel heute Ligne Roset herstellt, wird die Leuchte Élysée nun Teil der Classic Collection von Nemo und in einer Wand- und einer Stehversion angeboten. Auf der Euroluce 2017 zeigte die italienische Firma erstmals die nach den Originalplänen gebauten Klassiker. Die Leuchte, die in der Bibliothek, im Speisesaal und im Raucherzimmer des Präsidentenpalastes hing, fällt durch ihren harmonischen, skulpturalen Charakter auf und spendet ein warmes, indirektes Licht.

Darüberhinaus stellt Nemo auch die Kollaboration mit der Foundation Le Corbusier und den Archives Charlotte Perriand vor. In diesem Rahmen möchte die Firma, die einst die Leuchtensparte von Cassina war, weitere Klassiker in ihr Sortiment aufnehmen. juj

Mehr zum Salone del Mobile und zur Euroluce lesen Sie in unserem Special.

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