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Safari Chair

Großwildjagd auch ohne Tropenhelm: Safari Chair von Kaare Klint aus dem Jahr 1933. 

27.11.2013

Auf Wohnzimmer-Safari
Wer zuhause friert, muss eben auf Safari gehen. Dass dazu weder Tropenhelm, Geländewagen noch scharfe Munition vonnöten sind, ist dem dänischen Gestalter Kaare Klint (1888-1954) zu verdanken. Bereits 1913 begann er sich mit Fragen der Ergonomie zu beschäftigen und überführte seine Beobachtungen in komfortable wie zeitlos-schöne Sitzobjekte. Ein besonders prachtvolles Exemplar, das ihm dabei vor die gestalterische Flinte geriet, ist der Safari Chair aus dem Jahr 1933. Als Vorlage diente ein Foto aus einem Afrika-Reiseführer, auf dem ein britischer Offizier mit einem ähnlichen Möbel vor seinem Zelt posierte. 

Der Clou von Safari Chair lag in seiner Wandelbarkeit. Auch ohne den Einsatz von Werkzeug konnte das Möbel auf- und abgebaut werden, sodass es leicht zu transportieren war. Während die hölzernen Bauteile einfach ineinander gesteckt wurden, ließen sich die ledernen Armlehnen durch simple Druckknöpfe in Position bringen. Kaare Klint wurde damit zum Vorreiter der build-it-yourself-Bewegung und hat ähnliche Bestrebungen wie die von Enzo Mari um mehr als drei Dekaden vorweggenommen. Einer der ersten Käufer des Sessels war übrigens sein Kollege Arne Jacobsen. Auf ihn geht auch der Vorschlag zurück, die mit Leder oder Canvas bespannte Sitzfläche mit einem zusätzlichen Polster auszustatten. Schließlich soll sich auch auf Wohnzimmer-Safari niemand blaue Flecken holen. nk

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Klint, Kaare

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