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Split

Erst gespalten, dann gebogen: Stuhlprogramm des Pariser Designers Ari Levy.

07.04.2015

Bipolares Sitzen
Auch wenn sich menschliche Wesen nur ungern eine gespaltene Persönlichkeit nachsagen lassen: Dieses Sitzprogramm macht aus seinem bipolaren Verhalten keinen Hehl. Split lautet der Name des Entwurfs, den der Pariser Designer Arik Levy für den tschechischen Möbelhersteller Ton angefertigt hat. Die Besonderheit der Stühle und Hocker basiert auf der Kombination zweier Handwerkstechniken: Die Füße werden zuerst am Kopfende durch einen Sägeschnitt gespalten und anschließend im Bugholzverfahren verformt. Der Übergang zur Sitzfläche und Rückenlehne erfolgt fließend. Gleichzeitig kann auf gebogene Verbindungselemente wie beim Thonet-Kaffeehausstuhl 214 verzichtet werden. Doch Arik Levy ließ es dabei nicht bewenden: „Ich habe mich gefragt, was ich einem Stuhl außer seiner Form noch geben kann. Darum habe ich einen Farbverlauf gewählt, wie man ihn häufig in der Natur sehen kann: Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, die Oberfläche des Meeres oder farbige Baumblätter“, erklärt der Pariser Designer. nk

Alle Beiträge aus unserem großen Themenspecial Salone 2015 lesen Sie hier.

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