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Tobi-Ishi

23.04.2012

Für die Londoner Designer Edward Barber und Jay Osgerby wird 2012 ein gutes Jahr. Wenn die olympischen Sommerspiele in London am 27. Juli eröffnet werden, richten sich die Blicke nicht nur auf sportliche Höchstleistungen. Auch die Fackel, die von den beiden Briten entworfen wurde, steht dann im Mittelpunkt des weltweiten Interesses. Kein Wunder, dass die Pressekonferenz, die während der Mailänder Möbelmesse zur Vorstellung der Fackel gehalten wurde, vom Andrang her beinahe staatstragende Ausmaße annahm.

Überzeugen könnten Edward Barber und Jay Osgerby derweil auch mit anderen neuen Produkten. Tobi-Ishi heißt ihr Tisch für B&B Italia, mit dem sie die Anmutung japanischer Ziersteine in einen wohlproportionierten Tisch übersetzen konnten. Getragen wird die ovale Tischplatte aus Holz von zwei vertikalen Platten, die versetzt im rechten Winkel zueinander stehen. Diese verfügen über einen Kern aus Baydur – einem besonders leichten Polyurethanschaum, der der voluminösen Ausformung der Beine zum Trotz die Mobilität des Möbels nicht gefährdet. Überzogen wurden sowohl die Tischplatte als auch das Gestell mit einer dünnen Schicht anthrazitfarbenen Betons, der dem Tisch tatsächlich die Anmutung eines weich geschliffenen Steins verleiht. nk

Weitere Produkte, Entdeckungen und Ausstellungs-Highlights des Salone del Mobile 2012 in unserem Special.
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