Sanitärräume mit Aufenthaltsqualität
Vier Projekte zwischen Besucherandrang, Denkmalschutz, Kita-Alltag und Hotelkomfort
Partner: VOLA
Sanitärräume müssen zahlreichen Anforderungen gerecht werden und zugleich Teil der Architektur sein. Vier Projekte zeigen, wie vielfältig sie gestaltet werden können – und welche Rolle Armaturen und Sanitärlösungen von VOLA als Teil des architektonischen Konzepts dabei spielen.
Öffentliche und halböffentliche Sanitärräume gehören zu den am stärksten beanspruchten Bereichen eines Gebäudes. Sie werden von Menschen unterschiedlichen Alters genutzt, oft in kurzer Folge und mit ganz verschiedenen Bedürfnissen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Hygiene, Bedienkomfort, Barrierefreiheit und Widerstandsfähigkeit. Wer schon einmal einen überraschend schön gestalteten Sanitärraum betreten hat, weiß, wie sehr auch solche vermeintlichen Nebenräume zur Qualität eines Gebäudes beitragen können. Auf welche Weise das gelingen kann, zeigen vier Projekte aus Deutschland.
Für ein großes Publikum: Konzerthaus am Schloss in Kiel
Wenn nach einem Konzert mehrere Hundert Menschen gleichzeitig die Sanitärräume aufsuchen, sind robuste Ausstattung und reibungslose Abläufe gefragt. Bei der Sanierung des Konzertsaals am Kieler Schloss durch gmp Architekten in Zusammenarbeit mit bbp : architekten wurden auch die Sanitärbereiche neu gestaltet. Lange, gegenüberliegende Waschtischanlagen bieten zahlreichen Besucher*innen gleichzeitig Platz. Großflächige Spiegel, dunkle Holzdekore und kleinteilige Mosaikfliesen prägen die elegante Innenarchitektur.
Die schwarz glänzenden Wandauslaufventile von VOLA fügen sich in die horizontale Gliederung der Waschplätze ein. Ihre berührungslose Bedienung reduziert den direkten Kontakt mit den Armaturen – ein Vorteil bei hoher Besucherfrequenz. Die schlanken Ausläufe setzen sich kaum von der verspiegelten Rückwand ab. So verbinden die Waschplätze eine hohe Nutzungskapazität mit gestalterischer Zurückhaltung.
Im historischen Kontext: Mathildenhöhe Darmstadt
Wie lassen sich zeitgenössische Sanitärräume in ein denkmalgeschütztes Ensemble integrieren? Diese Frage stellte sich bei der Sanierung des Ausstellungsgebäudes auf der Mathildenhöhe in Darmstadt. Das 1908 nach Plänen von Joseph Maria Olbrich errichtete Gebäude gehört zum UNESCO-Welterbe Mathildenhöhe. Im Zuge der Instandsetzung durch schneider+schumacher erhielten auch die Sanitärbereiche eine neue Gestaltung.
Statt historisierende Formen aufzugreifen, setzen die Räume auf kräftige Farben und klare Kontraste. Tiefblaue Wandflächen und Mosaikfliesen treffen auf weiße Sanitärobjekte. Andere Bereiche sind in warmem Gelb gehalten. Die Armaturen von VOLA in gebürstetem Edelstahl und naturbelassenem Messing ordnen sich den jeweiligen Farbkonzepten unter. Zum Einsatz kommen verschiedene Einhebelmischer, darunter Ausführungen mit verlängertem Betätigungshebel und mit Doppelschwenkauslauf. Ihre schlichte Formensprache setzt einen zeitgenössischen Gegenpol zur Architektur des Bestands.
Für die Kleinsten: Kita Auferstehung in Augsburg
In einer Kindertagesstätte gelten andere Maßstäbe. Armaturen müssen robust und leicht zu reinigen sein, sich aber auch von kleinen Händen möglichst einfach bedienen lassen. In der Kita Auferstehung in Augsburg, gestaltet von regina schineis architekten, sind die Sanitär- und Funktionsbereiche auf die alltäglichen Abläufe der Einrichtung abgestimmt.
Helle Einbaumöbel, übersichtliche Arbeitsflächen und gut zugängliche Waschplätze bestimmen die Räume. Weiße Armaturen von VOLA fügen sich in die helle Ausstattung ein. Zum Einsatz kommen diverse Einhebelmischer, darunter Varianten mit einem 100 Millimeter langen Betätigungshebel sowie Ausführungen mit Doppelschwenkauslauf und Duschlösungen. Die Auswahl berücksichtigt unterschiedliche Tätigkeiten an den Waschplätzen, ohne die klare Gestaltung der Räume zu unterbrechen.
Für besondere Ansprüche: Parkhotel Egerner Höfe
Im Hotel wird der Sanitärraum auch zum Bestandteil des Aufenthalts- und Komforterlebnisses. Seit der Neugestaltung des Parkhotels Egerner Höfe in Rottach-Egern durch LSA Architekten prägen hochwertige Materialien und eine warme Farbpalette die Innenräume.
An den Waschtischen trifft ein lang gestrecktes, ausdrucksstark geädertes Natursteinbecken auf berührungslos bedienbare Armaturen von VOLA in Gold gebürstet. Ein großer runder Spiegel mit indirekter Beleuchtung und warme Holzoberflächen ergänzen das Ensemble. Auch die WC-Bereiche folgen dem Materialkonzept: Dunkler Naturstein, terrakottafarbene Wände und metallische Details erzeugen eine wohnliche Atmosphäre. Wandseifenspender und Drückerplatten von VOLA ergänzen die Ausstattung. Die reduzierte Form der Armaturen lässt dem Naturstein die Hauptrolle, während ihre berührungslose Bedienung den Nutzungskomfort unterstützt.
Langlebigkeit als gemeinsamer Nenner
So verschieden die vier Projekte sind, eines verbindet sie: Die Ausstattung muss zur jeweiligen Nutzung passen und über viele Jahre zuverlässig funktionieren. Gerade in öffentlichen und halböffentlichen Gebäuden spielt deshalb neben der Gestaltung auch die Reparierbarkeit eine wichtige Rolle. „Wir überzeugen mit der zuverlässigen Reparierbarkeit und einer Ersatzteillieferung über Jahrzehnte“, erklärt Max Mattauch, Geschäftsführer der VOLA GmbH Deutschland. Bei hoher Beanspruchung sei zudem massiver Edelstahl ein wichtiges Argument.
Auch eine Gestaltung jenseits kurzlebiger Trends kann dazu beitragen, dass Sanitärausstattungen lange genutzt werden. Ob Konzertsaal, Ausstellungsgebäude, Kita oder Hotel: Die Anforderungen unterscheiden sich, doch in jedem Projekt ist der Sanitärraum ein integraler Bestandteil des architektonischen Konzepts.
VOLA
Weltweit schätzt man VOLA Armaturen wegen ihres zeitlosen Designs. Sie werden aus den hochwertigsten Materialien in Dänemark hergestellt, sind wassersparend und generationenübergreifend in Benutzung. Dank ihres Baukastensystems bieten sie eine große Vielzahl an individuellen Einsatzmöglichkeiten an.
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