Im neuen US-Headquarter von Lego in Boston treffen spielerische Ideen auf eine Büroumgebung, die Austausch und Rückzug ermöglicht. BDG Architecture + Design gestaltete die Räume für unterschiedliche Arbeitsweisen. Möbel aus der Objektkollektion von COR ergänzen das Konzept.
Die Liebe zum Bauen hat so manche*r Architekt*in durch Lego-Steine entdeckt. Die ersten Grundrisse, Türme und Traumhäuser entstanden auf mit Noppen gerasterten Bauplatten. So war die Planung des neuen Headquarters des dänischen Spielzeugherstellers in den USA für das Team von BDG Architecture + Design ein Herzensprojekt. Schon seit vielen Jahren arbeiten die Spezialist*innen für innovative Arbeitsumgebungen mit Lego zusammen. Der Umzug von Enfield, Connecticut, nach Boston war ein wichtiger Schritt, um die Belegschaft zu vergrößern und neue Talente zu gewinnen. In dem sechsstöckigen Gebäude im Stadtteil Back Bay sollen perspektivisch bis zu 800 Mitarbeitende helfen, die Marke in Amerika voranzubringen.
Gut gespielt ist halb gewonnen
Das einfache Prinzip von Lego-Steinen – Neues durch Zusammenstecken zu erschaffen und es ebenso leicht auseinandernehmen oder verändern zu können – ist sowohl das gestalterische als auch das unternehmerische Prinzip des neuen US-Headquarters. Der dänische Ausspruch „leg godt“, zu Deutsch „gut spielen“, bringt es auf den Punkt. Aus ihm ging einst der Name des 1932 gegründeten Unternehmens hervor. Ein kreatives Spiellabor, in dem neue Sets entwickelt werden, darf deshalb natürlich im Bostoner Firmensitz nicht fehlen. Darüber hinaus gibt es mehr als 90 informelle und formelle Besprechungsbereiche.
Klare Farbkodierung
Jedes Geschoss ist in einer eigenen Farbe aus dem Lego-Sortiment gehalten. Unaufdringlich zieht sich das Konzept durch Treppenhäuser, Flure und Besprechungsräume. Mit COR hatten die Planer*innen von BDG Architecture + Design einen starken Partner an ihrer Seite, mit dem sich Farben nach den Vorgaben der CI umsetzen ließen. Hocker und Poufs aus der Serie Drop statten als dynamische Sitzgelegenheiten Meetingräume aus. Gestell und Polster lassen viele Kombinationsmöglichkeiten zu. Die Sofabank Trio, ein Klassiker des Schweizer Designstudios Team Form AG aus dem Jahr 1973, nimmt sich im hellen Foyer in Grau zurück, während in den Rückzugsräumen die roten Sessel Nenou von Jörg Boner starke Akzente setzen.
Stein auf Stein
Ein wiederkehrendes Motiv im Bostoner Lego-Büro sind runde Formen, sei es bei den auffälligen Lichtinstallationen an den Decken oder in der Einrichtung. Sie spiegeln Rohr und Stab des Lego-Steins wider. Dem Unternehmen ist wichtig, dass seine Mitarbeiter*innen zu jeder Zeit von den Spielzeugen umgeben sind. So stehen überall Stationen mit Platten und Steinen. Aus Lego gebaute Blumen und Pflanzen holen stilisierte Natur ins Office. Am nachgebauten Lagerfeuer „wärmt“ sich das Team im Meetingraum.
Im Bostoner Lego-Headquarter prägt das Spielen nicht nur die Arbeit, sondern auch die Gestaltung der Räume. Das Einrichtungskonzept verbindet Orte für Austausch und Zusammenarbeit mit Rückzugsmöglichkeiten. Während die Arbeitsplätze farblich zurückhaltend gestaltet sind, setzen die Besprechungszimmer kräftigere Akzente. Möbel aus der Objektkollektion von COR ergänzen die unterschiedlichen Arbeitsbereiche.
| Projektname | Lego Group Boston Hub |
| Entwurf | BDG Architecture + Design |
| Ort: | Boston, USA |
| Fertigstellung: | 2025 |
| Fläche: | ca. 14.500 Quadratmeter |
| Produkte von COR: | Sofabank Trio, Sessel Nenou, Hocker Drop in unterschiedlichen Farben und Größen, rollbarer Laptoptisch Bond |
COR
Damit ein Möbel aber all diese Qualitäten erfüllen kann, müssen vorab sehr viele Menschen vieles sehr richtig gemacht haben. Sie müssen, zum Beispiel, die besten Materialien ausgewählt haben. Sie müssen diese nach höchsten handwerklichen Standards verarbeitet und geprüft haben. Und vor alledem steht der kluge Entwurf eines Designers, der all das vorwegnimmt, was das Sitzen, Entspannen und Wohnen über Jahre hinweg zu einem Vergnügen macht. Diese Art von Möbeln fertigen wir bei COR.
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