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Flexible Arbeitslandschaft am Hafen

Umbau der Maersk-Zentrale in Rotterdam

Wenn ein globaler Logistiker seine Arbeitswelt neu sortiert, geht es nicht nur um Möbel, sondern auch um Abläufe. In der Rotterdamer Zentrale hat Maersk seine Büroflächen im Jahr 2023 gemeinsam mit Fellowes und dem Fachhandelspartner Wini Kantoordesign modernisiert und auf eine flexible, aufgabenorientierte Nutzung ausgerichtet.

von Stephan Redeker, 20.01.2026

Die Lage am Wasser bildet den räumlichen Rahmen: Große Fensterflächen öffnen die Maersk-Bürogeschosse zum Hafen und holen das Tageslicht tief in die Flächen. Statt diese Großzügigkeit weiter zu unterteilen, setzt das neue Konzept auf Offenheit und klare Gliederung. Arbeitsplätze, Kommunikationsbereiche und informelle Treffpunkte greifen ineinander und formen eine zusammenhängende Bürolandschaft, die unterschiedliche Arbeitsweisen zulässt: konzentriert, kollaborativ oder ganz spontan.

Offen strukturiert, klar organisiert
Die neu gestalteten Flächen verteilen sich über mehrere Ebenen des markanten Willemswerf-Gebäudes. Frühere Raumfolgen mit abgeschlossenen Büros wurden zugunsten offener Arbeitsbereiche zurückgebaut. Entstanden ist ein Grundriss, der mit wiederkehrenden Möblierungsinseln, akustisch gefassten Zonen und großzügigen Verkehrsflächen arbeitet. Teppich- und Bodenflächen strukturieren den Raum subtil, ohne ihn visuell zu zerschneiden. Zentrale Treffpunkte übernehmen dabei eine wichtige Rolle. Lounge-Situationen, hohe Arbeitstische und begrünte Bereiche sind als informelle Schnittstellen angelegt. Sie fördern den Austausch sowie kurze Abstimmungen und ergänzen die klassischen Arbeitsplatzreihen um Orte mit hoher Aufenthaltsqualität.

Technik, die sich zurücknimmt
Ein Schwerpunkt des Umbaus liegt auf der technischen und ergonomischen Ausstattung der Arbeitsplätze, die gemeinsam mit Fellowes entwickelt wurde. Zum Einsatz kommen unter anderem Galaxy Doppel-Monitorarme mit statischen Armen und VESA-Slidern, die flexible Bildschirmkonfigurationen ermöglichen und zugleich die Tischflächen freihalten. Ergänzt werden sie durch die Desk Up 1.0 Elektrifizierungslösung, die direkt am Monitorarm montiert ist und Stromanschlüsse ergonomisch erreichbar macht.

Zusätzliche Power Blocks unter den Schreibtischen erweitern die Stromversorgung und sorgen dafür, dass Kabel geführt und weitgehend aus dem Sichtfeld genommen werden. Die Elektrifizierung folgt dabei einem durchgängigen Prinzip – von der Gebäudeinfrastruktur bis zum einzelnen Arbeitsplatz – und schafft eine verlässliche, intuitive Versorgung im gesamten Büro. Die eingesetzten Systeme sind so konzipiert, dass sie langfristig nutzbar bleiben, sich an veränderte Anforderungen anpassen lassen und einen ressourcenschonenden Betrieb unterstützen. Diese technische Präsenz bleibt bewusst zurückhaltend. Sie prägt nicht das Erscheinungsbild der Räume, sondern unterstützt deren Nutzbarkeit. Die Mitarbeitenden können ihre Arbeitsplätze individuell konfigurieren, ohne dass technische Elemente gestalterisch dominieren.

Zwischen Konzentration und Austausch
Architektonisch lebt der Entwurf von der Balance zwischen Offenheit und Rückzug. Während die offenen Arbeitsbereiche konzentriertes Arbeiten ermöglichen, bieten akustisch geschützte Zonen Raum für Gespräche oder kurze Pausen. Pflanzenelemente lockern die lineare Struktur auf und erzeugen eine informelle Atmosphäre, ohne den sachlichen Charakter der Büros zu verlassen.
Mit dem Umbau seiner Rotterdamer Zentrale schafft Maersk eine Arbeitsumgebung, die Wandel nicht zulässt und mitdenkt. Die neuen Büroflächen sind als belastbare Struktur für zukünftige Arbeitsformen gedacht: flexibel, ergonomisch und langfristig anpassbar.

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Fellowes Brands entwickelt seit über einem Jahrhundert Lösungen, die sich mit der Arbeitswelt weiterentwickeln. Als einziger Anbieter von Monitorarmen, Elektrifizierungslösungen und Kabelmanagement aus einer Hand gestalten wir ergonomische, effiziente und perfekt abgestimmte Arbeitsumgebungen.

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