Arbeitsplatz auf Zeit
Züricher Co-Working-Space von HSB Architekten für FlexOffice
Partner: Goldbach Kirchner
Ein Bürogebäude in Zürich bauten HSB Architekten für den Co-Working-Anbieter FlexOffice zu einer vielseitigen Arbeitslandschaft um. Die Balance zwischen konzentriertem Rückzug und Gemeinschaft gelingt mithilfe durchdachter Trennwandsysteme von Goldbach Kirchner.
Bei dem Schweizer Unternehmen FlexOffice können Kund*innen – Soloselbstständige oder Teams – einen Arbeitsplatz auf Zeit mieten. Je nach Mitgliedschaft dürfen sie die Standorte in unterschiedlichen Städten nutzen und treffen dort auf eine zeitgemäße Arbeitsumgebung mit Meetingräumen, modernen Teeküchen und aufmerksamem Service.
In Zürich hat das ortsansässige Architekturbüro HSB Architekten jetzt einen neuen Standort für FlexOffice gestaltet. In einem Gewerbehaus mit klar gerasterter Fassade, dessen Architektur an die Sechzigerjahre erinnert, entstand auf 2.580 Quadratmetern nahe des Paradeplatzes eine vielseitige Arbeitslandschaft.
Räume für jede Tätigkeit
Im ersten Schritt hoben die Architekt*innen die konventionelle Büroaufteilung zugunsten eines offenen Grundrisses auf. Dadurch können den Nutzenden unterschiedliche Zonen angeboten werden: von der offenen Lounge-Area bis zu privaten Meetingräumen. Arbeits- und Besprechungszimmer unterschiedlicher Größe gehen von Fluren ab, die mal schmal und funktional, mal breit und einladend wirken. Sie münden in Lounge-Bereichen oder Teeküchen.
Lichte Ideen
Geschickt ging das Team von HSB Architekten mit dem natürlichen Licht um, das durch die großen Fenster fällt. Um es in die innen liegenden Räume zu lenken, nutzten sie bei der Unterteilung der Räume die Ganzglas-Systemtrennwand T50 von Goldbach Kirchner. Sie bietet volle Transparenz, ist aber akustisch wirksam. Je nach Glasstärke nimmt der Schallschutz zu. Von oben und unten werden die Scheiben in einem schmalen Aluminiumprofil befestigt, das bei diesem Projekt mit massiver Eiche verkleidet ist.
Kontrastreiche Materialien
Überhaupt spielt Holz eine wichtige Rolle beim Innenausbau des Co-Working-Space. Für FlexOffice wählten die Planer*innen Türen und Zargen aus Eiche, die ebenfalls aus dem Sortiment von Goldbach Kirchner stammen. Das Holz wirkt im Zusammenspiel mit den Böden, Möbeln und Einbauten stimmig. Zu den massiven tragenden Betonpfeilern mit ihrer rohen Anmutung bildet es einen warmen Kontrast. Die akustisch wirksame Lochdecke ist mit Deckenstrahlern versehen, die die Flure sanft beleuchten. Gezielte Farbakzente setzen Sofas und Sessel, Zimmerpflanzen sowie der markante grüne Tresen am Empfang.
Mit dem Umbau eines konventionellen Bürogebäudes zu einem Standort von FlexOffice gelang es dem Team von HSB Architekten, eine zeitgemäße Arbeitslandschaft zu entwickeln. Sie ermöglicht Austausch und Zusammenarbeit, aber auch Rückzug und konzentriertes Arbeiten. Die Trennwandsysteme von Goldbach Kirchner fügen sich harmonisch in die Materialpalette ein. Sie gewährleisten Offenheit, sind akustisch wirksam und gliedern die Räume, ohne ihnen den natürlichen Lichteinfall zu nehmen.
FOTOGRAFIE Marcel Rickli
Marcel Rickli
| Projektname | FlexOffice Zürich Paradeplatz |
| Entwurf | HSB Architekten |
| Typ | Transformation eines Bestandsgebäudes |
| Fläche | 2.580 Quadratmeter |
| Fertigstellung | 2026 |
| Produkte von Goldbach Kirchner | Ganzglas-Systemtrennwand T50 |
| Türzargen und Türen, vollmassiv Eiche furniert |
Goldbach Kirchner
Goldbach Kirchner ist spezialisiert auf Trennwand-Systeme und hochwertigen Innenausbau. Die transparenten Raumlösungen stehen ganz im Trend aktueller Forderungen nach Design, Nachhaltigkeit und langen Lebenszyklen. Von der ersten Idee bis zur Realisierung finden Architekten und Planer mit uns einen kompetenten Partner für Objekte jeder Größenordnung.
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