Stories

Glänzende Aussichten

Wie das schnöde Badezimmer zum luxuriösen Wohnraum wird? Mit Armaturen von Vola, die in Gold und Kupfer getaucht sind.

von Claudia Simone Hoff, 20.10.2016

PVD heißt das Zauberwort, das Luxus ins Badezimmer bringt. Mit Armaturen, die in Kupfer, Gold oder mattes Schwarz getaucht sind. Das dänische Designlabel Vola bietet sieben verschiedene PVD-Oberflächen für sämtliche seiner Produkte an. Wie wäre es also mit dem Armaturenklassiker von Arne Jacobsen in gebürstetem Kupfer und den dazu passenden Accessoires?

Individualisierung und Maßanfertigung – das sind die Gebote der Stunde, egal ob in der Automobil-, Mode- oder Möbelbranche. Damit kann man sich absetzen von Wettbewerbern und eingehen auf immer individueller werdende Lebensgewohnheiten und Lifestyles. Deshalb sind es längst nicht mehr nur Sanitärobjekte, Fliesen und Möbel, mit denen das Badezimmer zum Wohnraum wird. Jetzt erfüllen auch Armaturen und Accessoires wie Papierrollen- und Handtuchhalter, WC-Bürstengarnituren, Seifenspender und Handtuchwärmer persönliche Gestaltungswünsche.

Fokus Farbe
Die Strategien, mit denen die Unternehmen auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren, sind ganz unterschiedlich: Während manch ein Hersteller individualisierte Modifikationen seiner Produkte anbietet, die vor allem die Form betreffen – das können beispielsweise verkürzte, verlängerte oder mit Initialen versehene Armaturen sein – steht bei Vola die Farbe im Fokus. Mag Edelstahl gebürstet und Chrom an Beliebtheit kaum zu übertreffen sein, kommt beim dänischen Hersteller auch der wagemutige Designliebhaber auf seine Kosten. Den Arne-Jacobsen-Klassiker HV1 aus den Sechzigern gibt es neben zurückhaltenden, neutralen Farben wie Weiß, Schwarz und Dunkelgrau nämlich auch als kräftigen Farbklecks in Orange, Hellgrün oder Pink. Neuerdings gesellen sich auch sieben Farbtöne dazu – zwei weitere werden auf der Messe BAU 2017 in München vorgestellt –, mit denen sich im Badezimmer echte Glanzpunkte setzen lassen.

Wie von Zauberhand
Physikalische Gasphasenabscheidung oder englisch Physical Vapour Deposition, kurz PVD genannt, ist die etwas sperrige Bezeichnung für ein vakuumbasiertes Beschichtungsverfahren, das gerade die Armaturenbranche aufmischt. Es ermöglicht die Veredlung von Oberflächen, die durch ihre Farbqualität und mechanischen Eigenschaften überzeugen. PVD-beschichtete Oberflächen sind resistent gegenüber Kratzern, Abrieb und Korrosion, behalten ihren Farbglanz über Jahre hinweg und lassen sich leicht reinigen. Die PVD-Beschichtung funktioniert so: Das Ausgangsmaterial der Armatur wird mithilfe physikalischer Verfahren in die Gasphase überführt. Anschließend kondensiert das gasförmige Material über dem zu beschichtenden Objekt und bildet dort eine neue Oberfläche. Jedes Vola-Produkt mit PVD-Beschichtung wird übrigens in Dänemark im eigenen Werk gefertigt.

Teil des Ganzen
Das Badezimmer ist neben der Küche der wichtigste Raum im Haus und hat längst nicht mehr nur eine funktionale Bedeutung. Hier wird geduscht, gebadet, sich schön gemacht und im besten Fall auch gewohnt. Kein Wunder also, dass Armaturen als integraler Bestandteil der Einrichtung betrachtet werden. Mit den sich wandelnden Ansprüchen des Konsumenten wird das Interiordesign auch im Bad immer komplexer und fordert eine durchdachte, individuelle Planung. Egal ob Chrom Schwarz gebürstet, Chrom schwarz, Tiefschwarz hochglänzend, Gold hell und dunkel, Kupfer gebürstet oder Kupfer: Mit den PVD-Oberflächen von Vola lassen sich unterschiedliche Badszenarien schaffen – von reduziert bis opulent.

Links

Produkte von Vola

www.designlines.de

Mehr Stories

Berührungslos im Bad

Lösungen von Vola für ein Händewaschen ohne Ansteckungsrisiko

Bad, Bette, bunt

Auf Entdeckungsreise mit Farben in allen Schattierungen

Wie Vola die Farbe ins Badezimmer brachte

Der dänische Hersteller als Trendsetter