Holzbau mit Burgblick
Haus am Hang im Pfälzerwald von dury et hambsch architektur
Partner: JUNG
Atelier, Zweitwohnsitz und Ruhepol ist das Haus am Hang für seine Bewohner*innen. Als Kontrast zur Holzbauweise setzte dury et hambsch architektur bei diesem Projekt am Rande des Pfälzerwalds auf zeitlose Details wie mattschwarze Schalter von JUNG.
Deutschland und Frankreich teilen sich den Wasgau, eine Mittelgebirgslandschaft im südlichen Pfälzerwald, die sich von Rheinland-Pfalz bis in die französische Region Grand Est zieht. Die Landschaft zeichnet sich durch Felsformationen und steile Gipfel aus. Auch eines der jüngsten Bauprojekte von dury et hambsch architektur aus Landau in der Pfalz liegt im Wasgau – an einem steilen Südhang.
Klimatische Ereignisse antizipierend, entschieden sich Architekt*innen und Bauherrschaft für eine in Deutschland eher ungewöhnliche Bauweise: Um möglichst wenig Fläche zu versiegeln, ruht das Haus auf einem Streifenfundament und einer Stützenkonstruktion. So kann der Boden das Wasser ungehindert aufnehmen, zum Beispiel bei Starkregen. Trotzdem fügt sich der Bau mit seinem markanten Satteldach stimmig in die Umgebung ein.
Natur an allen Seiten
Dank dieser erhöhten Lage kommt die Bauherrschaft in den Genuss eines weiten Ausblicks bis zur Burg Berwartstein. Die Bauherr*innen wünschten sich einen Wohnsitz, der auch als Atelier dienen und vielleicht irgendwann zum Lebensmittelpunkt werden kann. Mit dem Architekt*innenpaar Stephanie Hambsch und Philipp Tobias Dury fanden sie zwei Planende, die ihre Sehnsucht nach Einfachheit, Regionalität und Handwerklichkeit verstanden und in ihrem Entwurf umsetzen konnten.
Zum Kreativsein sind die Bedingungen im Haus am Hang optimal. Licht von allen Seiten flutet die Räume, in denen Einfachheit vor Extravaganz geht. Ein großer Arbeits- und Wohnraum bildet das Zentrum. Einbauten schaffen unsichtbaren Stauraum. Die Küche haben die Bauherr*innen selbst gezimmert. Auch sonst investierten sie viel Zeit und Engagement in ihr Haus. Die Holzarbeiten führten regionale Fachbetriebe aus, ohne auf industriell gefertigte Bauteile zurückzugreifen.
Liebe zum Detail
Eine steile Leiter führt im doppelt hohen Raum zu einem offenen Arbeitszimmer unter dem Dach mit weitem Blick in die Umgebung. Gegenüber befinden sich eine weitere Hochebene als Schlafbereich sowie ein Holzofen, dessen zylinderförmiger Korpus einer der wenigen Kontraste in der warmen, von Holz geprägten Umgebung ist.
Die Planer*innen von dury et hambsch architektur nahmen diesen Kontrast erneut auf, als sie sich für Lichtschalter in Graphitschwarz matt von JUNG entschieden. Sie stammen aus dem Programm LS 990, dessen Geschichte bis ins Jahr 1968 zurückgeht. Der klare Aufbau wirkt vertraut und erinnert an die Formensprache des Bauhauses. Die matte Farbe überführt das Design in eine zeitgemäße Ästhetik und schafft eine ansprechende Haptik. Im Haus am Hang passen die Schalter zu anderen Details wie den Leuchten, den Türklinken oder dem Deckenventilator.
Flexibel und effizient
Trotz der großen Glasflächen erfüllt das Haus am Hang die Bedingungen für die Effizienzhaus-Stufe 55. Wichtig war der Bauherrschaft, dass sich ihr Haus um- und zurückbauen lässt. Das Team von dury et hambsch architektur plante es so, dass sich schnell Wände für weitere Zimmer einziehen lassen. Die Gebäudeteile sind durch Schraubverbindungen zusammengefügt und können mühelos getrennt werden. Zu diesem Ansatz passen auch die Schalter von JUNG. Ihre Qualität macht sie zu langlebigen Begleitern, die eine energiesparende Haustechnik unterstützen.
FOTOGRAFIE Sebastian Schels Sebastian Schels
JUNG
Pioniergeist trifft pures Design. Seit über 100 Jahren steht JUNG für Qualität, Design und Fortschritt. Licht, Beschattung, Klima, Smart Home Systeme –die Funktionsvielfalt der JUNG Lösungen deckt alle Bereiche einer modernen Elektroinstallation ab. Weltweit in über 70 Ländern vertreten, vereinen wir präzise gefertigte, langlebige Produkte „Made in Germany“ mit einzigartigem architektonischem Design, hochwertigen Materialien und einfacher Bedienbarkeit.
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