In der Hamburger Innenstadt haben gmp Architekten das historische Springer-Hochhaus saniert und um einen Neubau ergänzt. Armaturen von GROHE verbinden historischen Charme mit zeitgemäßer Funktionalität.
Von Hamburg aus baute der Verleger Axel Springer sein Zeitungsimperium auf. Davon zeugt bis heute der 14-geschossige Büroturm in der Hamburger Neustadt. Aus der Skyline der Hansestadt ist der Bau aus den Fünfzigerjahren nicht mehr wegzudenken. Die Zeit hat allerdings Spuren hinterlassen und ein Großteil des Verlags zog bereits vor Jahrzehnten nach Berlin. In den vergangenen Jahren haben sich gmp Architekten der Sanierung des denkmalgeschützten Hochhauses von Ferdinand Streb angenommen und es um einen Neubau ergänzt.
Das Springer Quartier verbindet nun Arbeiten und Wohnen, Einkaufen und Sportmöglichkeiten. Wo einst die Druckerei an den Büroturm grenzte, steht heute ein achtgeschossiger Bau mit Wohnungen und Büros. Architektonische Stilelemente wie die Kastenfenster des ikonischen Hochhauses wiederholen sich an der neuen Fassade, sodass das Ensemble wie aus einem Guss wirkt. Dazu beigetragen hat auch die Neugestaltung der alten Gebäudehülle: An die Stelle der historischen Riemchen trat heller, quarzglitzernder Warthauer Sandstein. Schmale Stege zwischen den bearbeiteten Feldern halten die Erinnerung an die einstigen Riemchen wach und verleihen der Fassade eine fast skulpturale Qualität.
Umsichtige Sanierung
Rund siebzig Jahre nach Fertigstellung des Springer-Hochhauses gab es für die Architekt*innen viel zu tun. Brandschutz und Absturzsicherungen beispielsweise passten sie an heutige Standards an. Eine Wärmedämmung wurde ergänzt und die Tragfähigkeit der Decken verstärkt. Wie häufig beim Bauen im Bestand stießen die Planer*innen auf einige Überraschungen. So kam unter einem eigens von Axel Springer in Auftrag gegebenen Teppich in seinem Büro im obersten Stock der originale Holzboden zum Vorschein. gmp Architekten ließen das Parkett sorgfältig aufarbeiten.
Qualität, die bleibt
Die Sanitärräume sollten weiterhin den bauzeitlichen Charme bewahren und gleichzeitig den Ansprüchen der neuen Mieter*innen entsprechen. gmp Architekten legten dabei viel Wert auf jedes Detail: Armaturen der GROHE-Linie Atlanta Exquisite aus den Jahren 1970 bis 1983 blieben erhalten. Dass sie Jahrzehnte überdauert haben, ist ihren Brillant-Griffen zu verdanken. In den Büroküchen des Quartiers zeigt sich, was moderne Gebäudetechnik heute kann: Die Küchenarmatur GROHE Blue Professional spendet auf Knopfdruck frisches, gefiltertes Trinkwasser – gekühlt und mit der gewünschten Menge Kohlensäure versetzt. So sparen die Nutzer*innen sowohl Lagerfläche als auch CO2, da Herstellung und Transport von Mineralwasserflaschen entfallen.
Am Beispiel des Springer Quartiers zeigt sich, wie ein denkmalgeschütztes Bauwerk in eine zeitgemäße Nutzung überführt werden kann. Der ergänzende Neubau wird den heutigen Anforderungen in einer Großstadt gerecht, ohne dass der Bestand seine Strahlkraft einbüßt.
| Projektname | Springer Quartier |
| Architektur | gmp Architekten |
| Ort | Hamburg |
| Fläche | 61.000 Quadratmeter |
| Fertigstellung | 2026 |
| Armaturen | Atlanta Exquisite von GROHE und GROHE Blue Professional |
Grohe
Als eine führende globale Marke für ganzheitliche Badlösungen und Küchenarmaturen profitieren Architekten und Designer bei GROHE von einem innovativen und hochqualitativen Portfolio. Seit 2014 gehört GROHE zu dem starken Markenportfolio von LIXIL, einem führenden japanischen Hersteller von richtungsweisenden Wassertechnologien und Gebäudeausstattung. Um „Pure Freude an Wasser“ zu bieten, basiert jedes GROHE Produkt auf den Markenwerten Qualität, Technologie, Design und Nachhaltigkeit.
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