Kommunikative Keramik
Drei Interiorkonzepte von The Design Solution mit Fliesen von Iris Ceramica Group
Partner: Iris Ceramica Group
Wie lässt sich die Geschichte eines Orts aufgreifen und in eine moderne Gestaltung über-setzen? Für das Interior-Konzept der portugiesischen Duty-free-Shops in Lissabon, Porto und Faro arbeitete das Londoner Studio The Design Solution mit den keramischen Oberflächen von Iris Ceramica Group.
Keramikoberflächen sind ein fester Bestandteil der kulturellen Identität Portugals. Die sogenannten Azulejos finden sich als Oberflächenschutz an Wohnhäusern, Kirchen oder öffentlichen Gebäuden. Dabei prägen sie Fassaden und Innenräume mit ihren ausdrucksstarken Motiven. Bei dem Projekt Portugal Duty Free griff das Team von The Design Solution die portugiesische Keramiktradition auf, um sie mit den Fliesen der Iris Ceramica Group neu zu interpretieren.
Eine Erzählung für den Ort
Das Londoner Architektur- und Designstudio ist auf die Gestaltung von Einzelhandelsflächen an Flughäfen spezialisiert. Im Rahmen des Projekts Portugal Duty Free realisierten die Planer mehrere Duty-free-Shops, darunter die Standorte in Lissabon, Porto und Faro. Ziel war es, eigenständige Farb- und Materialwelten für die Standorte zu entwickeln, die durch das gestalterische Konzept trotzdem miteinander verbunden sind. Dabei unterscheiden sich die Fliesen von Iris Ceramica Group je nach Duty-Free-Shop in ihrer Farbigkeit, Textur und Ornamentik. Gleichzeitig weisen sie eine gemeinsame gestalterische Sprache auf.
Urbanes Lissabon
In Lissabon ließ man sich etwa von der Avenida da Liberdade inspirieren, einer Prachtstraße im Stadtzentrum. Entsprechend trägt das Projekt den Titel Dream Avenue. Dazu griffen die Gestalter*innen Elemente des öffentlichen Raums auf, wie etwa die ikonischen gelben Straßenbahnen. Umgesetzt wurde das Ganze mit der Concrea-Kollektion von Ariostea, einem Unternehmen der Iris Ceramica Group. Beim geschwungenen Weg, der zwischen den einzelnen Shops hindurchführt, entschied man sich für die Oberfläche Cloud. Mit ihren Schattierungen und Streifen bildet sie eine Leinwand für grafische Muster in gelber Farbe. Die individuell gestalteten Fliesen sind diagonal verlegt. Dadurch entsteht eine zusätzliche Dynamik, die den lebendigen Stadtraum Lissabons widerspiegelt. Sie verteilen sich auf 30 Prozent der Ladenfläche. Hinzu kommen weitere Fliesen wie etwa Bianco Calacatta und Onice Perlato in Marmoroptik oder strukturierte Fliesen wie Gris de Savoie.
Portos Weinkultur
In Porto hat der Duty-Free-Shop eine intimere Atmosphäre. Mit dem Motto Soul of Portugal griff man die Weinkultur und die Landschaft des Douro-Tals durch grafische blaue Muster auf. Der individualisierte Flächenanteil beträgt hier, wie auch im Duty-Free-Shop in Faro, 15 Prozent. Im Unterschied zu Lissabon ist der Keramikbelag linear verlegt. Zudem findet er sich teilweise auf den Wänden wieder. Im Zusammenspiel mit dem dunkleren Farbton erzeugt das eine ruhigere Umgebung als in Lissabon. Zur Atmosphäre tragen außerdem die Fliesen Astra Ice und Ivory Black mit helleren und dunkleren Farbtönen und einem Wechselspiel aus glänzenden und matten Oberflächen bei. Weitere verwendete Fliesen sind Hoily Marble Beige mit Marmoradern und warmen Farbtönen sowie Pietra di Basalto Bianco mit meliertem Muster.
Strandleben in Faro
Im Duty-Free-Shop in Faro ließ sich das Team von The Design Solution von der Küstenlandschaft der Algarve inspirieren. Das dafür entwickelte Konzept nennt sich Wave Forms: Es übersetzt Meer, Strand und Surfkultur in grüne und türkisfarbene Muster. Im Unterschied zur dunkleren Farbgebung in Porto wirkt dort alles leichter und heller. Dazu entschied man sich unter anderem für die Keramikoberflächen aus der Concrea-Kollektion von Ariostea und der Pietra di Basalto-Serie von Iris Ceramica. Die einzelnen Elemente bilden teilweise zusammenhängende Flächen, wodurch sich die abstrahierte Landschaft noch mal deutlicher ablesen lässt. Geometrie, Textur und Farbigkeit der Fliesen tragen so zum räumlichen Konzept der drei Standorte bei, indem sie die Geschichte des jeweiligen Orts um eine zusätzliche Erzählebene bereichern.
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