Made Yeezy
Kanye West stellt bei Instagram erste Entwürfe für ein soziales Wohnungsbauprogramm vor.
Das Thema sozialer Wohnungsbau wird überall heiß diskutiert. Allein über die Ergebnisse möchte man nicht so gerne sprechen. Wenn es günstig sein soll, sieht es meist auch danach aus. Umso erfreulicher die Nachricht, die Kanye West (Musiker, Modedesigner und Mega-Celebrity) Anfang Mai über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete. Als neuer Auswuchs seines Yeezy-Imperiums soll ein Architekturbüro entstehen, Yeezy Homes genannt. Für diese Unternehmung werden Architekten und Industriedesigner gesucht, die die Welt verbessern möchten. Und tatsächlich. Kurze Zeit später tauchen auch schon die ersten Renderings auf. Gemeinsam mit seinen Partnern Petra Kustrin, Jalil Peraza und Nejc Škufca stellt West bei Instagram erste Entwürfe für ein soziales Wohnungsbauprogramm vor.
Die Behausung, hergestellt aus Betonfertigteilen und Komponenten aus expandiertem Polystyrol, changiert in den ersten Darstellungen zwischen Krematorium und Luxuswohnung. Das entspricht zwar so gar nicht unseren Vorstellungen von sozialem Wohnungsbau, stellt aber einen ernst gemeinten Beitrag zur Debatte dar.
Dass West sich für mehr als Mode und Musik interessiert, wissen wir. Nach eigenen Aussagen spricht er fast nur mit Architekten, bemängelt allerdings, in dieser Szene und in seinem Bestreben nicht ernst genommen zu werden. Manchmal muss man es eben einfach machen. Sollte es also Architekten geben, die eigentlich für bessere Musik im Radio sorgen möchten, aber denken, darin nicht ernst genommen zu werden, dann können sie sich unserer Unterstützung sicher sein. Wenn das doch nicht klappen sollte, bleibt vielleicht noch Yeezy Homes.
Mehr Projekte
Gekonnt gegliedert
Wohnungsumbau von DG Estudio in Valencia
Platte mit Weitblick
Umbau im Berliner Hochhaus von Christopher Sitzler
Bewegung im Rohbau
Achtsamkeitsstudio ANTI im Brandlhuber-Haus in Berlin
Athener Essenz
Sensible Stadthaus-Modernisierung von Local Local
Domestic Dancefloor
Clubkultur in einem Berliner Apartment von Studio Karhard
Ein Haus aus Lehm und Landschaft
Wohnhaus in Weert von De Nieuwe Context
Ungezwungene Zeitreise
Umbau und Erweiterung eines Londoner Reihenhauses von TYPE
Kompaktes Kleinod
Ferienhaus Casa Plaj in Portugal von Extrastudio
Zweigeteilter Rückzugsort
Umbau eines kleinen Erdgeschossapartments in Paris von atelier apara
Five-to-nine-Wohnen
Wohnhaus mit Galerie in London von O’Sullivan Skoufoglou Architects
Patio mit Pool
Neubau mit Backsteinfassade in Katalonien von SIGLA Studio
Kanso in Barcelona
Japanische Wohntraditionen prägen ein Apartment von Miriam Barrio
Lässig und robust
Anbau mit Terrakottafassade in Los Angeles von Current Interests
Lauschendes Alpenchalet
Maison Osaïn verwandelt eine historische Berghütte in Italien
Neuanfang durch Wiederaufbau
Transformation eines Einfamilienhauses in Slowenien von OFIS
Auf alles vorbereitet
Wohnanlage mit flexiblen Grundrissen von STAR strategies + architecture
Bauhaus-Comeback in Budapest
Umbau einer Dreißigerjahre-Wohnung von Sarolta Hüttl
Zwischen Himmel und Holz
Dachbodenausbau von studio franz und coco in den Schweizer Bergen
Mit Hang zur Höhe
Wohnhaus auf kleiner Fläche in Unterfranken von ToB.Studio
Pleats please!
Das W House in London von Bureau de Change
Bio-Bau am Seeufer
Haus A/Z am Ammersee von Arnold / Werner Architekten
Naturpanorama in Costa Rica
Wohnhaus von Formafatal mitten im Dschungel
Minimalismus am Waldrand
Der Bungalow U7A von KANANI verbindet Architektur und Natur
Ein-Euro-Haus
Modernisierung eines baufälligen Stadthauses in Sizilien von Studio Didea
Ein Haus für perfekte Gastgeber
Küchenanbau von Studio McW in London
Beton, Farbe und Licht
Wohnsiedlung Rötiboden von Buchner Bründler Architekten am Zürichsee
Goldener Schnitt
Einfamilienhaus von Raúl Sánchez Architects bei Barcelona
Der Flur als Bühne
Wohnungsumbau in Mailand von Kick.Office
Höhenflug in Madrid
Burr Studio verwandelt Gewerbefläche in eine loftartige Wohnung
Camouflage im Eichkamp
Berliner Familienresidenz von Atelier ST