Stories

Bitte setzen!

Wer gut sitzt, sündigt nicht - weiß man auch bei horgenglarus. Hier hat man sich nicht nur auf die gute Bestuhlung von Schulen oder Büros spezialisiert, sondern auch zeitgemäße und bequeme Kirchenbestuhlungen bereit hält.

01.11.2016

Wer gut sitzt, sündigt nicht
Das weiß man auch bei der Schweizer Tisch- und Stuhlmanufaktur horgenglarus. Und so kommt es, dass man sich hier nicht nur auf die gute Bestuhlung von Schulen oder Büros, Restaurants, Teatern und Kinos spezialisiert hat, sondern auch zeitgemäße und bequeme Kirchenbestuhlungen bereit hält. Die Zeiten der harten Gebetsbänke und am Boden fxierten Stuhlreihen sind passé, Kirchenräume benötigen eine fexible Möblierung, um auch in ihrem Pro- gramm beweglich werden zu können: Neben Gottesdiensten fnden in heutigen Sakralbauten mittlerweile eine Reihe von Kulturveranstaltungen, Theatervorstellungen, Konzerten oder Lesungen statt. Von der Stange kann so ein Stuhl in der Regel also nicht sein: Oft sind es Sonderanfertigungen, die den verschiedensten Anforderungen gerecht werden müssen.

Spezialentwurf fürs Weltkulturerbe
Zum Beispiel in einem jahrhundertealten Weltkulturerbe: Für den Hildeheimer Dom St. Mariä Himmelfahrt, der von 2010–2014 saniert und umgebaut wurde, hat das Londoner Studio Meda zu seiner Wiedereröfnung den Cathedral Chair entworfen. In seiner Form orientiert an der Geometrie der klassischen Kirchenbank, bietet dieser Stuhl eine Gebetbuchaufage und lässt sich über ein Kniebankmodul aneinanderreihen. Die 1.000 geforderten Exemplare wurden bei horgenglarus gefertigt, davon 300 in einer Sonderausstattung mit gefochtenem Sitz.

Bestuhlung ganz puristisch
Ganz andere Bedingungen stellte der ornamentlose Neubau der Marienkirche Samstagern in Richterswil, die 2012 von dem Zürcher Büro Forster & Uhl Architekten fertiggestellt wurde. Ebenso kompakt, pur und zurückhaltend wie die Architektur sollte auch die Bestuhlung sein. Dazu wählte man einen Stuhlklassiker von horgenglarus, den der Schweizer Designer Hannes Wettstein Ende der Neunzigerjahre überarbeitet und ihm seinen jetzigen Namen gegeben hat: Miro. In der Marienkirche steht ein Redesign dieses Redesigns. Das stapelbare Stuhlmodell musste nur um eine Kniebank und eine Verbindungsmöglichkeit ergänzt werden, um den Ansprüchen der kirchlichen Verwendung gerecht zu werden. An die Qualität und Verarbeitung der horgenglarus-Stühle darf man glauben – sie haben stets mehrere Leben.


Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Mail

Mehr Stories

Mehr Privatsphäre, weniger Chaos

Warum die geschlossene Küche ein Comeback erlebt

Warum die geschlossene Küche ein Comeback erlebt

Vom ersten Entwurf zum zweiten Leben

Nowy Styl erprobt Sitzmöbel aus nur einem Material

Nowy Styl erprobt Sitzmöbel aus nur einem Material

Vom Bürostuhl zum CO2-Speicher

Wie Vepa Hanf, Bioharz und Biokohlenstoff in die Serienfertigung bringt

Wie Vepa Hanf, Bioharz und Biokohlenstoff in die Serienfertigung bringt

Flexibel verbunden

Fellowes zeigt Lösungen für neue Arbeitswelten auf der ORGATEC 2026

Fellowes zeigt Lösungen für neue Arbeitswelten auf der ORGATEC 2026

Arm, aber Design

Wie sich die Berliner Kreativszene internationalisiert

Wie sich die Berliner Kreativszene internationalisiert

Zwischen Bauwende und Planungspraxis

GREENTERIOR zum zweiten Mal beim Klimafestival für die Bauwende in Berlin

GREENTERIOR zum zweiten Mal beim Klimafestival für die Bauwende in Berlin

Das beste Möbel steht schon da

Wie ein zerlegbarer Tisch und eine Platte aus Altholz einen Standortwechsel überstehen

Wie ein zerlegbarer Tisch und eine Platte aus Altholz einen Standortwechsel überstehen

Grün reden wird schwieriger

Was EmpCo für Architektur- und Planungsbüros bedeutet

Was EmpCo für Architektur- und Planungsbüros bedeutet

Planen ohne Umwege

Neue Schnittstelle verbindet Palette CAD mit dem pCon.catalog

Neue Schnittstelle verbindet Palette CAD mit dem pCon.catalog

Design in Berlin bekommt eine Bühne

Unsere Highlights für Currents und die Berlin Art Week

Unsere Highlights für Currents und die Berlin Art Week

Bürolandschaften ohne Limits

Internationale Arbeitsplatzlösungen von Fellowes

Internationale Arbeitsplatzlösungen von Fellowes

Material und Licht als Einheit

Hinterleuchtete Glasplatten für individuelle architektonische Konzepte

Hinterleuchtete Glasplatten für individuelle architektonische Konzepte

Ankommen und bleiben

Wie Vitra und Artek Gastfreundschaft gestalten

Wie Vitra und Artek Gastfreundschaft gestalten

Vom Stahl zur Leichtigkeit

Wie entsteht eigentlich ein Waschbecken?

Wie entsteht eigentlich ein Waschbecken?

Neuer Schwung für die Schwammstadt

Bodo Sperlein gestaltet mit der Kollektion Cascade klimaresiliente Außenräume

Bodo Sperlein gestaltet mit der Kollektion Cascade klimaresiliente Außenräume

Architektur am Beckenrand

Vier Pools, die den Entwurf vollenden

Vier Pools, die den Entwurf vollenden

Stapelweise Stauraum

Vor 18 Jahren feierte „Stack“ von Raw-Edges seine Premiere in Mailand

Vor 18 Jahren feierte „Stack“ von Raw-Edges seine Premiere in Mailand

Die unsichtbare Seite des Arbeitsplatzes

Fellowes vereint technische Infrastruktur zu einem System

Fellowes vereint technische Infrastruktur zu einem System

Drei Materialien der Moderne

Die Ausstellung „Glas | Beton | Metall“ im Bauhaus Dessau zum 100. Jubiläum

Die Ausstellung „Glas | Beton | Metall“ im Bauhaus Dessau zum 100. Jubiläum

Vom Experiment zur Designpraxis

Nachhaltige Materialien, Kreislaufwirtschaft und Designprozesse bei den 3daysofdesign 2026

Nachhaltige Materialien, Kreislaufwirtschaft und Designprozesse bei den 3daysofdesign 2026

Schwebende Ordnung

USM zerlegt in Kopenhagen seinen Designklassiker

USM zerlegt in Kopenhagen seinen Designklassiker

Profile mit Persönlichkeit

MyDesign by Schlüter-Systems für eine individuelle Kantengestaltung

MyDesign by Schlüter-Systems für eine individuelle Kantengestaltung

Design 2006-2026

Eine Stilgeschichte der letzten zwanzig Jahre

Eine Stilgeschichte der letzten zwanzig Jahre

Gebrauchte Segel und kreative Türstopper

Fünf Ausstellungen der 3daysofdesign rückten Material, Werkzeug und Gestaltung ins Zentrum

Fünf Ausstellungen der 3daysofdesign rückten Material, Werkzeug und Gestaltung ins Zentrum

Inseln im Großraumbüro

Wie Office Pods den Rückzug neu organisieren

Wie Office Pods den Rückzug neu organisieren

Kostbarer Platz

Wie Unternehmen ihre Büroflächen besser nutzen können

Wie Unternehmen ihre Büroflächen besser nutzen können

Komfort mit Kontur

Wie Brunner mit ray executive den Konferenzsessel weiterdenkt

Wie Brunner mit ray executive den Konferenzsessel weiterdenkt

Vom Altar an die Bar

Wie SICIS das antike Mosaik zeitgenössisch interpretiert

Wie SICIS das antike Mosaik zeitgenössisch interpretiert

Die Eleganz der Reduktion

Neue Modelle von Jil Sander für Thonet

Neue Modelle von Jil Sander für Thonet

Hat man in der Hand

Wenn der Türgriff zur Entwurfsentscheidung wird

Wenn der Türgriff zur Entwurfsentscheidung wird