Interieur Awards: 3D gewinnt
Die Sieger der Interieur Awards 2014 in der Kategorie Objects stehen fest.
Leuchten, Tische, Hocker, Regale: Die zwanzig prämierten Produkte der Interieur Awards 2014 zeigen die ganze Bandbreite des Möbeldesigns. Doch der Hauptpreis in der Kategorie Objects geht in diesem Jahr an ein Verbindungsstück. Ein unscheinbares Bauteil, das aus dem 3D-Drucker kommt und ganz unterschiedliche Möbel zusammenhalten kann. Einstimmig prämierte die Jury den Entwurf des Designduos Minale Maeda.
Die Gewinner der Kategorie Space stehen schon seit Februar fest, heute hat die Interieur Biennale in Kortrijk auch die 20 prämierten Projekte aus der Kategorie Objects bekanntgegeben. Mit 240 anonymisierten Einsendungen aus 32 Ländern verzeichnete der Wettbewerb für Nachwuchsgestalter mehr Beiträge denn je. Das Designduo Minale Maeda kann sich über den Hauptpreis in Höhe von 2500 Euro freuen. Alle 20 prämierten Teilnehmer werden außerdem zu einem Sommerworkshop in die Domaine de Boisbuchet eingeladen, wo sie Prototypen produzieren und die Präsentation ihrer Objekte bei der Interieur Biennale 2014 in Kortrijk im Oktober vorbereiten können. Denn darin liegt das eigentliche Ziel des Wettbewerbs: Dass junge Designer während der Biennale mit potenziellen Produzenten in Kontakt kommen. Und der Prototyp zur nächsten Biennale im Jahr 2016 dann vielleicht als Serienprodukt auf den Markt kommt.
Alle 20 prämierten Beiträge der Interieur Awards 2014 finden Sie in der Bildergalerie über diesem Artikel.
Mehr Stories
Vom Altar an die Bar
Wie SICIS das antike Mosaik zeitgenössisch interpretiert
Die Eleganz der Reduktion
Neue Modelle von Jil Sander für Thonet
Hat man in der Hand
Wenn der Türgriff zur Entwurfsentscheidung wird
Zwischen den Fronten
Küchenneuheiten von der Milan Design Week 2026
Zwischen Prunk und Pragmatismus
Badneuheiten 2026 aus Mailand
Vergangenheit als Entwurf
Drei Ausstellungen in Mailand zeigten, wie Archive zu neuen Produkten werden
Gedächtnis der Materialien
Ausstellung über Stahl und Transformation von Wilkhahn
SUVs im Kaufhaus
Der Salone del Mobile 2026 und die Rückkehr der großen Gesten
Zwischen Laufsteg und Leuchte
Unsere Highlights der Milan Design Week 2026
Ein neues Format stellt sich vor
Der Salone Raritas auf der Mailänder Möbelmesse 2026
Eine Designerin, die vermisst wird
Konstantin Grcic und Caroline Perret erinnern sich an Pauline Deltour
Farben als System
Brunner entwickelt modulares Farb- und Designkonzept
Oberfläche mit Haltung
Mosaik als Entwurfsmaterial
Erst Mensch, dann Fläche
Neustart für Activity Based Working
Ode an die Unendlichkeit
Toyo Ito inszeniert das Werk von Andrea Branzi in der Mailänder Triennale
Mehr als nur Oberfläche
Fliesen im Bad: Wie Keramik Räume gestaltet
Kraft der Maserung
Naturstein zwischen Ausdruck und Atmosphäre
Körnung mit Konzept
Mit dem Klassiker Terrazzo moderne Bäder gestalten
Kante an Kante
Der Waschplatz setzt im Bad den Maßstab
Zwischen den Welten
Ein Besuch beim Arts Festival im saudi-arabischen AlUla
Vom Schalterprogramm zum System
Das Gira System 70 verbindet moderne Elektroinstallation mit smarter Gebäudesteuerung
Werkstoff und Oberfläche
Wie die Materialität von modernen Türbeschlägen entsteht
Unsichtbare Architektur im Bad
Bodengleiche Duschen und Entwässerung im Hafenpark Quartier Frankfurt
Licht als Plattform
Light + Building 2026: Vom Leuchtenprodukt zur vernetzten Infrastruktur in der Architektur
Bunt und metallisch
JUNG kooperiert mit Melon Breakers und DORNBRACHT
Textile Grammatik
Wie Stoffe zu Architektur werden
Unter Spannung
Textile Bezüge für Mart Stams Freischwinger-Legende von Thonet
Die Mischung macht’s
Ein Besuch auf der Pariser Designmesse Matter and Shape
Textile Architektur
Bodenbeläge im Objektbereich als strategisches Gestaltungselement
Vom Möbel zur Infrastruktur
Warum das flexible Büro oft scheitert